ckr und die Sirenen

Sie sind schnell… sie sind schön… sie sind auf der Jagd nach Chrigel.

swiss_starter_august_2013

Die Rede ist von Ellen Sprunger, Laura Polli und Mujinga Kambundji. Die drei Damen stellen sich gemeinsam mit Christian der Wahl zum Swiss Starters des Monats August.

Selbstverständlich lassen wir uns von den Sirenen nicht verführen und empfehlen der werten Fangemeinde, ihre Stimme unter folgendem Link unserem Odysseus zu schenken.

In 5 Jahren vom Sofa an die WM

Man schrieb das Jahr 2008, als sich Christian aus dem Sofa erhob, um sich nach Abschluss seines Studiums wie in Juniorenzeiten wieder vermehrt dem Laufsport zu widmen und die Schweizer Langstrecken-Laufszene aufzumischen. In einem schon damals beeindruckend gleichmässig gelaufenen Rennen – diese Fähigkeit hat er sich zum Glück erhalten – finishte er am Zürich Marathon in 2:39:50 Stunden. Dies war eine ordentliche Zeit, die aber unseres Wissens auch bei den Schweizer Gegnern zu keinen Panikattacken führte. Gut vier Jahre nach seinem ersten ambitioniert gelaufenen Marathon stellte Christian in Berlin seine aktuelle Bestzeit von 2:15:35 Stunden auf und nun darf er sich Finisher des WM-Marathons 2013 in Moskau nennen.

Das WM-Rennen beendete ckr in 2:21:17 mit einer Halbmarathon-Durchgangszeit von 1:10:04. Angesichts der am Renntag herrschenden Verhältnisse ist diese Leistung insbesondere aus mentaler Sicht als meisterhaft einzustufen. Von den zahlreichen mitgereisten Fans hätte wirklich keiner den Platz von Christian oder Michi Ott an der Startlinie mit demjenigen hinter den Absperrgittern tauschen wollen. Die Temperaturen waren hoch, die Streckenführung langweilig, die Strecke nur von einer spärlichen Anzahl Zuschauern gesäumt und schon beim ersten Wendepunkt war klar, dass das Schweizer Duo ein einsames Rennen am Ende des Feldes laufen würde. Wie in anderen Medien schon hinlänglich berichtet, hat Chrigel das Beste aus der Situation gemacht und sich im Verlauf des Rennens rangmässig stetig verbessert und schliesslich auf dem 35. Rang gefinisht. GRATULATION!!!

Im übertragenen Sinn empfiehlt der Meinungsmacher einer grossen Zürcher Zeitung der Schweizer Leichtathletik in corpore und insbesondere der in Moskau vertretenen nationalen Spitze im Marathon, sich die Rückkehr auf das eingangs erwähnte Sofa zu überlegen (Bericht). Wir halten dagegen und wenden ein, dass es keinen Sinn macht, die Leistungen unserer Marathonläufer, die sich erst vor wenigen Jahren dazu entschlossen haben,  temporär auf die Karte Sport zu setzen, mit denjenigen der absoluten Weltspitze zu vergleichen. In dieser exklusiven Gesellschaft laufen vor allem afrikanische Ausnahmetalente, welche sich meist seit Kindesbeinen an in einer gnadenlosen natürlichen Selektion gegen eine grosse Zahl ihrer Landsleute, von denen man in Europas grossen Stadien nie etwas hören wird, durchgesetzt haben. Hinzu kommen noch ein paar wenige westliche Läufer, welche mit einem kaum zu überbietenden finanziellen, personellen und wissenschaftlichen Aufwand behutsam an die Weltspitze herangeführt wurden, indes ohne diese bisher wirklich zu erreichen. In diesem Umfeld ist es aus unserer Sicht nicht falsch, dass sich Swiss Athletics darum bemüht, an den Europameisterschaften im nächsten Jahr ein perfekter Gastgeber zu sein, der mit einem möglichst grossen Team antreten wird. Im Gegensatz zum russischen Publikum, welches sich in Moskau nur zu Begeisterungsstürmen hinreissen liess, wenn russische Athleten gewannen oder Usain Bolt zu einem seiner Sturmläufe ansetzte, ist die Schweizer Fangemeinde in der Lage, die Leistungen von Athleten jeglicher Nation zu würdigen. Die Schweizer Leichtathletik, bzw. der Schweizer Sport im Allgemeinen hat schon immer von einer sehr überschaubaren Anzahl Ausnahmekönner gelebt, woran sich auf Grund der sozialen Strukturen in unserem Land und der damit verbundenen Möglichkeiten, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, in absehbarer Zeit auch nichts ändern dürfte.

Nach Abschluss der Erholungsphase nach dem WM-Marathon plant Christian seine Teilnahme am diesjährigen Post-Cup, über den wir berichten werden. Ein Bericht über die Fanclubreise nach Moskau mit einigen Fotoimpressionen ist ebenfalls in Arbeit.

Вы говорите на русском?

Die grammatikalische Korrektheit des Titels können wir nicht gewährleisten.

Leeres Stadion, schlechte Stimmung, ein jammernder Usain Bolt, für den es ungewohnt ist, dass eine Menschenmenge nicht schon durch seine Präsenz im Stadion in völlige Ekstase verfällt … Weder Christian noch sein Fanclub lassen sich von dergestalt schlechten Nachrichten aus Moskau beeinflussen. Chrigel ist schon seit einer Woche in Moskau und bestreitet dort seine letzten Vorbereitungen auf den Marathon. Wie sich diese Tage üblicherweise gestalten und wie die psychische Verfassung des Athleten dabei ist, konntet ihr bereits im zweiten ckr-Newsletter lesen. Demnach dürfte er sich momentan in der Fokus-Phase befinden und unsere Aktivitäten gar nicht mehr wahrnehmen 🙂

Folgendes können wir nicht gerade als die „latest news“ verkaufen, möchten es aber dennoch erwähnen: Christian hat vor knapp zwei Wochen in Frankreich seinen Formstand geprüft und ist einen 10 km-Wettkampf gelaufen. Entsprechend seiner und der Erwartungen des Fanclubs hat er den Lauf, der bei nicht übermässig warmen Temperaturen aber bei recht schwüler Witterung stattgefunden hat, in einer Zeit von 30:14 min gewonnen. Schon bei flacher Strecke wäre diese Zeit, die ckr noch vor der Taperingphase und auf Wochen mit sehr hohem Trainingsumfang folgend erzielte und daher nicht über die allerfrischesten Beine verfügt haben dürfte, bemerkenswert. Optimistisch auf das kommende Grossereignis blicken lässt uns aber die Tatsache, dass die Strecke etwas coupiert und mit ca. 80 Höhenmetern gespickt war. Damit stösst der Lauf zwar nicht in Sphären der härtesten Bergläufe vor. Der Schluss, dass Chrigel höhenbereinigt über flache 10 km für eine Zeit unter 30 Minuten gut gewesen wäre, ist aber sicher gerechtfertigt.

Exklusiv für diejenigen Leser des Fanclub-Blogs, welche sich für „Laufen nach Zahlen“ interessieren noch folgende Meldung aus Christians Trainingstagebuch: vergangenen Montag hat er zum letzten Mal seine Tempohärte getestet und ist auf der Rundbahn 2×3000 m in Marathonpace gelaufen. Die beiden Intervalle hat er in einer Zeit von 9:43, bzw. 9:41 min bewältigt. Die entspricht recht genau der Pace, die Christian in seinem Rekordrennen anlässlich des letztjährigen Berlin-Marathons auf den Asphalt gelegt hat. Einige Zuversicht für das Rennen vom Samstag ist folglich angebracht.

Bereits in den letzten Tagen haben sich zahlreiche Supporter aus dem Kreise seiner Familie und Freunde in Richtung Moskau aufgemacht, um Christian zu unterstützen. Eine grössere Delegation des Fanclubs wird sich morgen früh um kurz nach 7 Uhr auf die Reise machen.

Увидимся позже

No News – Successful Running

Bedingt durch die eigene Hochzeit, einen Auslandsaufenthalt und sportliche Aktivitäten des Presseverantwortlichen, ist es in den letzten drei Monaten im Newsblog des ckrfanclubs ziemlich ruhig zu und her gegangen.

In der gleichen Zeit hat Christian seinem Palmarés zwei weitere Schweizermeistertitel hinzugefügt, was leicht zu dem Schluss führen könnte, dass er umso erfolgreicher läuft, je weniger sein Fanclub über ihn berichtet. Weil dies uns jedoch jeglicher Daseinsberechtigung berauben würde, ignorieren wird diesen scheinbaren Zusammenhang und berichten – von nun an hoffentlich wieder in regelmässigerer Frequenz – weiterhin von Christians Aktivitäten.

Bei den beiden Titeln handelt sich um die Meisterschaften über 10 km im Waffenlauf und auf der Bahn. Erstere wurde anlässlich des Wohlener Pfingstlaufs am 18. Mai in Wohlen ausgetragen und Christian reüssierte in einer Zeit von 35:49 min, was für ihn auf diese Distanz einer zügigen Trainingspace entspricht, knapp 3 Minuten vor dem zweitplatzierten Lauf-Urgestein Konrad von Allmen. Mit deutlich höherem Prestige ausgestattet, daher aber auch mehr gefordert, konnte Christian am 25. Juni in Brugg anlässlich der 10’000 m SM seinen ersten Bahn-Meistertitel feiern. In Abwesenheit der stärksten Schweizer wie z.B. Christoph Ryffel und Michi Ott erreichte ckr in einem von ihm animierten Rennen den 3. Rang overall in einer Zeit von 29:45.57 min und holte sich hinter den nicht titelberechtigen Ausländern die SM-Krone. Damit ist er die 10 k auf der Bahn erstmals unter 30 min gelaufen, herzliche Gratulation.

Den gesamten Juli verbrachte Christian im Trainingslager in St. Moritz, welches dieses Jahr etwas vorgezogen wurde, da mit dem WM-Marathon in Moskau das Saisonhighlight etwas vor den im Herbst angesiedelten, traditionellen Städtemarathons stattfindet. Kurz zusammengefasst (mehr dazu evtl. im nächsten ckr-Newsletter): Christian trainierte im Engadin viel und hart, ist motiviert und bei bester Gesundheit. Dies sind gute Vorzeichen im Hinblick auf den Marathon in Moskau.

Vor einer Woche hat sich Chrigel als begeisterter Supporter am Ironman Zürich auf der Seite der Absperrgitter wiedergefunden, auf der wir uns üblicherweise aufhalten: seine Freundin Valentina hat die an sich schon grosse Herausforderung angenommen und bei Wetterbedingungen, die eher zum entspannten Planschen im See rufen, denn zu einer stundenlangen Tortur, in einer Zeit von 10:30:13 Stunden gefinisht. Bei den Damen belegte sie damit den 18. Rang overall und abgesehen von Profis gelang es nur sehr wenigen Amateur-Athletinnen, sich vor Valentina zu klassieren. Dieser polysportiven Leistung zollen wir reinen Laufsportler, die schon beim Gedanken an kilometerlanges Schwimmen den inneren Ertrinkungstod sterben, höchsten Respekt.

Am morgigen Sonntag läuft Christian irgendwo in Frankreich – detailliertere Informationen sind dem Schreibenden momentan nicht verfügbar – als letzte Vorbereitung auf den WM-Marathon einen Strassenlauf über 10 km. Es wird interessant zu sehen, zu welcher Leistung er eine Woche nach dem Höhentrainingslager, zu Beginn des abschliessenden Taperings seine Beine wird antreiben können.

Wir werden berichten, versprochen 🙂

Über den Hönggerberg nach Moskau

In der vergangenen Woche hat sich einiges zugetragen. Einerseits hat die SOLA-Stafette mit Beteilung von Christian im Team des TV Oerlikon stattgefunden und zusätzlich – und dies hat auch für den Fanclub, obwohl dessen männliche Vorstandsmitglieder im Konkurrenzteam der Brownschen Spaziergänger startete, den höheren Stellenwert – ist Christian nun definitiv für den WM-Marathon in Moskau selektioniert worden. Nun wollen wir das Vergangene aber in dessen chronologischer Reihenfolge aufarbeiten.

ckr @ SOLA 2013

ckr @ SOLA 2013

Wie im letzten Artikel angedeutet, hat Christian für das Team des TV Oerlikon die SOLA-Stafette bestritten. Sein Einsatz hat auf dem 11.38 km langen 6. Streckenabschnitt von Buchlern nach Hönggerberg stattgefunden. Bei seinem Lauf liess er keine Zweifel aufkommen, wer das Rössli für den Tagesschnellsten auf dieser Teilstrecke mit nach Hause nehmen würde. In einer Zeit von 38:57 min und mit einem Vorsprung von knapp 3 Minuten auf den Zweitschnellsten war ckr in der Lage, den Rückstand seines Teams, der vor seinem Start mehr als 3 min betrug, auf etwa eine halbe Minute zu reduzieren und den Schlussläufer des Vormittags als Gesamtzweiten auf die Strecke zu schicken. Im hügeligen Gelände (+210 m/ -125 m) ist Christian eine Pace von 3:25 min/km gelaufen, was darauf schliessen lässt, dass er den Zürich-Marathon verdaut hat und für die kommende, intensive Trainingsphase hinsichtlich des WM-Marathons bereit ist. Das Team des TV Oerlikon musste sich am Ende der SOLA-Stafette mit dem zweiten Rang bescheiden. Nach 2006 war es den Brownschen Spaziergängern wieder einmal möglich, vom Spazierschritt einige Gänge höher zu schalten und die Stafette, welche auch unter den ambitionierten Läufern einen hohen Stellenwert geniesst, für sich zu entscheiden.

Im Verlauf dieser Woche hat die Selektionskommission von Swiss Athletics die für den WM-Marathon nominierten Frauen und Männer bekannt gegeben. Im WM-Rennen der Damen werden am 10. August Patricia Morceli, Renate Wyss und Lucia Mayer-Hofmann starten. Das Rennen der Männer bestreiten am 17. August Michael Ott und Christian Kreienbühl. Wie bereits früher kommuniziert, verzichten mit Maya Neuenschwander und Viktor Röthlin sowohl bei den Damen als auch den Herren die nominell stärksten Schweizer Läufer auf einen Start in Moskau. Obwohl die Nominierung keine grosse Überraschung mehr war, möchten wir Christian noch einmal zum Erreichen dieses Ziels gratulieren und sind nun froh, dass alles unter Dach und Fach ist und damit auch der Fanclub mit den weiteren Vorbereitungen auf seine Russland-Reise fortfahren kann.

Vorschau auf die SOLA-Stafette

Morgen findet die 40. SOLA-Stafette statt. Dieser traditionelle Stafettenlauf rund um Zürich wird in einem Team von 14 Läufern ausgetragen. Dabei sind zwei Strecken obligatorisch von Frauen zu bestreiten.

Obwohl die SOLA-Stafette in Christians Jahresplanung nicht vermerkt ist, ist sie schon seit Jahren ein Fixtermin in seinem Kalender. An der SOLA-Stafette stehen nicht Einzelresultate im Vordergrund, auch wenn diese natürlich zu einer guten Teamleistung wesentlich beitragen. Eine ausgewogene Teamleistung ist gefragt, um in den Besitz der begehrten SOLA-Rössli zu gelangen (die Geschichte der SOLA-Stafette und der Holzrössli kann auf der Homepage von Roger Kaufmann nachgelesen werden).

In den vergangenen Jahren war es das Team der SOLA-Challengers, welches unter der Leitung von Rubén Oliver, dem Trainer von ckr, die SOLA dominierte. Der Teamchef ist der gleiche geblieben. Seit letztem Jahr startet die Mannschaft allerdings unter dem Namen TV Oerlikon und setzt sich beinahe ausschliesslich aus LäuferInnen des namens gebenden Vereins zusammen. Weil der TVO eine sehr starke Läufergruppe mit ihrem Aushängeschild Christian Kreienbühl hat, zählt das Team auch in diesem Jahr zu den Sieganwärtern.

Ebenfalls sehr stark besetzt gehen die Brownschen Spaziergänger von Roger Kaufmann ins Rennen. Einige Mitglieder des Vorstandes des ckrfanclubs starten bei den Brownschen Spaziergängern, den Herausforderern. Diese werden für einmal zu ckr’s Rivalen und erhoffen sich, in diesem Spannungsfeld am Ende das grössere Rössli mit nach Hause nehmen zu dürfen. Damit dies gelingt, möge ckr schnell, aber nicht zu schnell laufen 😉

Plan „A“ erfüllt!

Bei zwar ziemlich frischen, aber trockenen und nur wenig windigen Bedingungen ist gestern die 11. Austragung des Zürich-Marathons über die Bühne gegangen.

Sie brachte sowohl bei den Männern als auch den Frauen einen neuen Streckenrekord und – der Fanclub nimmts mit einem leicht tränenden Auge zur Kenntnis – auch einen neuen Schweizermeister im Marathon hervor. Michael Ott konnte in seinem Sturmlauf zur Endzeit von 2:16:53 h die Selektionszeit für die LA-WM 2013 in Moskau unterbieten und Christian im Rennen um den SM-Titel um 53 Sekunden auf den zweiten Rang verweisen. Der Terminologie unseres letzten Artikels folgend, hat Christian gestern Plan „A“ erfüllt und weil er nun möglicherweise nicht mehr der einzige Starter in Moskau sein wird, ist die Hoffnung durchaus berechtigt, dass sich die beiden Zürcher-Spitzenathleten in Russlands Hauptstadt – dannzumal möglichst mit etwas besserem Teamwork als gestern – zu neuerlichen Höchstleistungen antreiben werden.

Im Rahmen von Schweizer-Einzelmeisterschaften hat unser Silbermedaillen-Hamster gestern innerhalb der letzten 4 Jahren bereits zum 8. Mal zugeschlagen. Umrahmt wird diese beeindruckende Sammlung noch von je einer Gold- und Bronzemedaille und 3 Team-Goldmedaillen.

Wir gratulieren Christian zu seinem Medaillengewinn! Seinen Lauf am Zürich-Marathon werten wir als Konsolidierung auf sehr hohem Niveau, von dem aus er zu den nächsten Höhenflügen ansetzen kann.

In Kürze folgt mehr…

Pläne für Zürich

Mit dem morgigen Zürich Marathon steht das Schweizer Frühlings-Lauf-Highlight unmittelbar vor der Tür. Leider schert sich der Frühling keinen Deut darum und zeigt sich immer noch in etwa so grimmig wie der Chef des SM-Marathons und so sind auch für den Sonntag noch einmal frostige Temperaturen zu erwarten. Mit etwas gütigem Beistand von Petrus dürften wir jedoch von Schneegestöber verschont bleiben und es ist zu hoffen, dass die Bise nicht zu heftig über den See pfeifen wird.

Bereits in der letzten Woche hat Christian seinen Trainingsumfang halbiert und ihn diese Woche noch einmal etwas reduziert, um am Sonntag erholt und mit aufgeladenen Energiespeichern an den Start gehen zu können. Im Gegensatz zu Viktor Röthlin, der vor seinen Marathons jeweils detailliert über seine Träume und Zielzeiten berichtet, behält diese Christian lieber für sich. Der Hauptzweck des Starts am Zürich-Marathon besteht ohne Zweifel darin, die Limite von 2:24 h für die EM 2014 in Zürich zu laufen. Weil sein Sturmlauf in Berlin noch vor der Qualifikationsphase für Zürich stattgefunden hat, muss Christian diese (kleine) Hürde in Zürich doch noch nehmen.

Neben dem Soll-Plan „A“, dem Gewinn einer SM-Medaille sowie dem Unterbieten der Limite schlägt sein Fanclub Christian eine ganze Liste mit Plänen vor, die er morgen verfolgen kann, weshalb er sich im Notfall deshalb nicht nur auf den berühmten Plan „B“ zu berufen braucht 🙂

  • Plan AAA: Schweizer Meister mit neuer persönlicher Bestleistung
  • Plan AA: Schweizer Meister und EM-Limite von 2:24 h unterbieten
  • Plan A: SM-Medaille und EM-Limite von 2:24 h unterbieten
  • Plan B: SM-Medaille
  • Plan C: Schnellster Läufer der Familie Kreienbühl

Ganz besonders der gesamten Familie Kreienbühl, die morgen vollzählig am Start sein wird, sowie allen Fanclub-Mitgliedern, die entweder selber laufen oder als Supporter an der Strecke sein werden, wünschen wir ruhige, letzte Stunden bis zum Start und morgen einen tollen, erlebnisreichen Lauf.

Mitglieder des Fanclubs werden schon während des Rennens Christian und die restlichen Läufer anfeuern . Als fixen Treffpunkt der Chrigel-Fans schlagen wir die Siegerehrungen vor, an denen er uns hoffentlich vom Podest herunter zuwinken wird.

Rück- und Ausblick

Bereits mit einiger Distanz zu den 10 km Strassenlauf Schweizermeisterschaften in Uster vom 23. März möchten auch wir vom ckrfanclub Christian zu seiner neuen, persönlichen Bestzeit von 29:50.0 min gratulieren. Mit dieser Zeit hat er eine weitere Silbermedaille an nationalen Meisterschaften gewonnen und mit dem 1. Team des TV Oerlikon gemeinsam mit Adrian Marti und Kaspar Schüpbach den 3. Rang in der SM-Teamwertung erzielt.

Christian und Michi Ott an der 10er Strassen-SM 2013 in Uster

Christian und Michi Ott an der 10er Strassen-SM 2013 in Uster
(Foto: René Michlig)

Insgeheim hat der Fanclub – und es wäre falsche Bescheidenheit von Christian, hätte er sich solche Gedanken nicht auch gemacht – auf den SM-Titel und eine noch schnellere Zeit gehofft. An diesem Tag hatte Michi Ott aber den etwas längeren Atem und wir gratulieren ihm herzlich zum Gewinn der Meisterschaft. Das nächste Aufeinandertreffen des Duos Kreienbühl/Ott, der beiden ersten Marathon-Verfolger von Viktor Röthlin, wird bereits am nächsten Wochenende anlässlich des Zürich-Marathons stattfinden, in dessen Rahmen auch die diesjährigen Schweizermeisterschafen im Marathon ausgetragen werden. In Zürich tritt Christian als Titelverteidiger an und er ist bestrebt, die Austragung 2013 der Meisterschaften auf keinem schlechteren Platz als im letzten Jahr zu beenden…

Christians Fanclub wird am Zürich-Marathon ebenfalls wieder am Start sein. Bei unserem Auftritt in Uster haben wir noch viel Verbesserungspotenzial geortet. Weil sich in Uster der gesamte anwesende Vorstand selbst auf der Laufstrecke befand, musste die Fanchoreografie auf ein Minimum zusammen gestaucht werden. Wir hoffen, dies schon am Zürich-Marathon verbessern zu können und werden weiterhin jede uns sich bietende Chance zum Üben nutzen.

Vorschau auf die 10 km Strassen SM in Uster

Am kommenden Samstag, dem 23. März 2013, finden in Uster die Schweizermeisterschaften 10 km Strasse statt. Zwei Wochen vor dem Zürich Marathon ist dieser Wettkampf für zahlreiche Marathonläufer die ideale letzte Möglichkeit, den eigenen Formstand zu prüfen und den direkten Konkurrenten ein wenig auf den Zahn zu fühlen.

Nach Abschluss der sehr intensiven Trainingsphase der letzten 6 Wochen, während derer er auch in zwei Trainingslagern weilte (in Portugal und auf Teneriffa),  greift mit diesen Zielen auch Christian wieder ins Wettkampfgeschehen ein. Seit seinem letzten Wettkampf sind gut 2 Monate vergangen und wer selber Wettkampfläufer ist, der weiss, dass sich während dieser Phasen trotz guter Trainingsleistungen schon mal eine gewisse Unsicherheit bezüglich des eigenen Leistungsvermögens breit machen kann. Dahin gehend trauen wir uns, die Fangemeinde zu beruhigen. Es stellt sich nicht die Frage, ob Christian schnell sein wird, sondern, wie schnell er sein kann. Christians Rennen seit dem Altstätter Städtlilauf im letzten Herbst waren geprägt von kluger Taktik (Altstätten), hervorragender Renneinteilung (Berlin) und Rennintelligenz (Kenntnis über den Streckenverlauf in Gossau). Wir sind uns sicher, dass er auch am Samstag in Uster wieder ein Ass aus dem Ärmel zaubern kann.

Christians eigene Vorgabe über 10 km an einem Strassenlauf stammt aus dem Jahr 2011, als er an den damaligen Schweizermeisterschaften in Lyss in 30:29.5 min hinter Viktor Röthlin den zweiten Rang belegte. Viktor wird in Uster nicht am Start sein. Trotzdem wird sich die Aufgabe für Christian nicht einfach gestalten, da mit Sven Riederer und Ruedi Wild zwei Triathleten am Start sein werden, welche in den vergangenen Jahren den Leichtathleten schon des öfteren an deren Meisterschaften das Leben schwer gemacht haben. Mit genau diesem Ziel werden die beiden auch am Samstag wieder an der Startlinie stehen. Als weitere bekannte Namen sind Abraham Tadesse, Simon Tesfay und Clint Perrett zu nennen. Diese sind zwar alle in der SM-Wertung nicht medaillenberechtigt, werden aber zu einem schnellen Rennen beitragen und wie wir vermuten, erschöpfen sich Christians Ambitionen nicht mit dem Gewinn eines weiteren SM-Titels.

Nach einer längeren Auslandsreise erwarten wir Christians Trainer Rubén Oliver ebenfalls am Start in Uster, wo der erste „offizielle“ Auftritt des Fanclubs von Christian Kreienbühl stattfinden wird. Zuviel sei an dieser Stelle nicht verraten, aber es wird nicht einfach sein, uns zu übersehen… Natürlich würden wir uns ausserordentlich freuen, den einen oder anderen Fan auf oder neben der Strecke anzutreffen, oder sogar neue Mitglieder in unseren Club aufnehmen zu dürfen.

Abschliessend gilt unser Dank Christian, der während seines Trainingslagers auf Teneriffa die Zeit gefunden hat, den grossartigen ersten Newsletter zu verfassen. Toller Job, vielen Dank und die Messlatte für die nächste Ausgabe hast du verdammt hoch gelegt 🙂

ckr-Fanclub goes FIT for LIFE

Seit der Gründung des Fanclubs von Christian Kreienbühl sind erst drei Monate vergangen. In der aktuellen Ausgabe des Magazins FIT for LIFE wird der Fanclub unseres Idols erwähnt, womit wir scheinbar bereits die höchsten medialen Weihen des schweizerischen Ausdauersportes empfangen haben.

Natürlich ist das einzig Christians Verdienst, der uns zudem mit seinen ausserordentlichen Leistungen im vergangenen Jahr und dem Feedback aus seinen aktuellen Trainingslagern zur Prognose verleitet, dass er in der Lage sein wird, immer heftiger an Viktor Röthlins Stuhl der Alleinherrschaft im Schweizer Langstreckenlauf zu rütteln.

Als Fanclub seien uns diese Schwärmereien an dieser Stelle verziehen und natürlich drücken wir Vik am nächsten Sonntag bei seinem Einsatz am Lake Biwa Marathon die Daumen.

(Marathontraining mit dem Schweizermeister, Bericht über den Fanclub von Christian Kreienbühl in FIT for LIFE)

Heisses Rennen im Schnee

Für den Durchschnittsbürger ist es wohl kaum vorstellbar, mitten im Januar in kurzen Hosen durch den Schnee zu laufen. Und als ob das nicht schon genug wäre, springen die Athleten auch noch über Baumstämme, die vom Veranstalter quer über die Strecke gelegt werden. Mit diesen „Anreizen“ zieht der Cross International de Lausanne viele Athleten und zahlreiches Publikum an.

cross_international_de_lausanne0080_20130119_2022882788Wie in der kurzen Vorschau unseres letzten Artikels angedeutet, ist auch Christian am vergangenen Samstag am besagten Crosslauf gestartet. In nüchternen Zahlen ausgedrückt galt es, 8 Runden à 1 Kilometer zurückzulegen. Es war schon im voraus klar, dass die zeitliche Vorgabe aus dem Vorjahr, als Christian in 23.53 min an gleicher Stelle den 9. Rang Overall belegte, auf Grund der äusseren Bedingungen nicht zu halten war.

Ein weiteres Mal hat Christian seine Fans – die zu diesem Event leider keine Delegation entsandt hatten – und ein wenig wohl auch sich selber überrascht. Der Rundkurs präsentierte sich schneebedeckt, die Beschaffenheit war irgendwo zwischen Skipiste und Tiefschnee anzusiedeln. Im sehr gut besetzten, internationalen Starterfeld belegte Christian in einer Zeit von 24.31 min den 3. Rang Overall. Die Kategorienwertung des CISM hat Oberleutnant Kreienbühl souverän für sich entschieden.

cross_international_de_lausanne0075_20130119_1741100714Zur Mitte des Rennens hatte sich eine 4er-Gruppe, bestehend aus je einem Deutschen, Australier, Eritreer und Christian vom Rest des Feldes abgesetzt. Weil nach 4 Runden das Tempo in der Spitzengruppe etwas nachliess, Christian sich sehr gut fühlte und es wegen der Hindernisse auf der Strecke eher ein Vorteil gewesen war, an der Spitze zu laufen, übernahm er das Tempodiktat. Da sich die anderen Läufer aber nicht abschütteln liessen und alles auf einen Endspurt hinauslief, schonte Christian seine Kräfte und liess sich noch einmal von der Gruppe einholen. In der letzten Runde wurden die Karten auf den Tisch gelegt und ein horrendes Tempo angeschlagen, dem als erster Abraham Tadesse zum Opfer fiel. Den in der ganzen Schweizer Laufszene bekannten Eritreer, auf den er am Zürcher Silvesterlauf noch über eine Minute verloren hatte, besiegt zu haben, ist eine sensationelle Leistung von Christian. Dass er im Sprint der verbliebenen drei Läufer knapp besiegt wurde, wird unser Held verkraften.

Ein weiteres Mal – es ist in den vergangenen Monaten zu einer sehr angenehmen Gewohnheit geworden – können wir Christian herzlich zu einem weiteren grossen Erfolg gratulieren. CHAPEAU! (womit die Französisch-Kenntnisse des Schreiberlings beinahe erschöpft sind).

(Bilder: www.athletiX.ch)

Mitglied des A Kaders!

Seit dem 1. Januar 2013 ist Christian Kreienbühl Mitglied des A Kaders von Swiss-Athletics! Damit gesellt er sich in der Hierarchie der schweizerischen Leichtathletik zum Kreis von (bisher…) weit klingenderen Namen wie Lisa Urech oder Viktor Röthlin. Die Nomination hat auch Christian selber ein wenig überrascht, weil die meisten Mittel- und Langstreckenspezialisten, mit welchen er sich in den Unterdistanzen seiner Paradedisziplin Marathonlauf regelmässig duelliert, ins B Kader eingestuft wurden. Möglich ist, dass der Verband mit seiner Einstufung Weitsicht bewiesen hat, indem er honoriert, dass Christian seine jetzt schon beeindruckenden Leistungen im Rahmen seines nur leicht reduzierten Arbeitspensums als IT-Manager bei einer schweizerischen Grossbank erbringt und er daher insbesondere im Bereich der Regeneration noch weiteres Steigerungspotenzial  sieht.

Durch den neu erlangten A-Status kann Christian auf die finanzielle Unterstützung durch den Verband zählen sowie von den Verbandsstrukturen und dem erfahrenen Personal profitieren. In nächster Zeit wird er in das Tenue der Nationalmannschaft eingekleidet werden.

Wir gratulieren Christian herzlich zu diesem grossen Erfolg, den er sich durch seine stetige Entwicklung in den letzten Jahren erarbeitet hat.

Kader von Swiss-Athletics 2013: de_Kader_2013

Crosslauf in Lausanne

Am kommenden Wochenende startet Christian als Schweizer Vertreter des CISM (Conseil International du Sport Militaire) am Cross International de Lausanne. An diesem gut besetzten Anlass ist er schon im Vorjahr gestartet und bewältigte die 8 km lange Strecke bei warmen Temperaturen auf trockenem Untergrund – die Strecke präsentierte sich ähnlich des Rasens eines Golfplatzes – in 23.53 min im 9. Rang Overall. Dieses Jahr werden die Athleten völlig andere Bedingungen vorfinden, wodurch ein Vergleich der Zeiten kaum möglich sein wird.  Wir sind aber gespannt, wie sich Christian im wiederum gut besetzten Rennen zu behaupten vermag.

Prozentrechnen mit Kreienbühl

Auf die kurz nach dem Zieleinlauf gestellte Frage, wie er seine Leistung am Silvesterlauf einordne, antwortete Christian mit einem Augenzwinkern: „für einen 80%-Lauf war das gar nicht schlecht“. Eine solche Leistungsverweigerung konnte jedoch von keinem der an der Strecke mitfiebernden Fans beobachtet werden. In seiner Konzentration auf das Rennen war Christians Blick stets auf seinen Vordermann oder die Laufstrecke gerichtet, selbst von seiner Freundin, die ihn im einzigen Aufstieg des Rundkurses anfeuerte, hat er keine Notiz genommen. Dafür dürfte Christian jetzt in der Lage sein, die verschiedenen Arten von Pflastersteinen, die in Zürich zu belaufen sind, bis ins kleinste Detail zu beschreiben.

IMG_0158Der Tunnelblick während des Rennens führte Christian in einer Zeit von 26.16 min auf den 9. Rang Overall im Eliterennen. Der Sieg ging in 24.59 min an den Kenianer Patrick Ereng, der vor drei weiteren Afrikanern siegte. Viktor Röthlin folgte als bester Schweizer auf Rang 5 direkt vor Philipp Bandi, der in Zürich seinen Sieg in der Gesamtwertung des Post-Cups sicherstellte und seinen letzten Auftritt als Leistungssportler feierte. Christian vermochte sich gegenüber dem Silvesterlauf 2011 um beinahe 40 Sekunden zu steigern, die von ihm gelaufene Durchschnittspace von 2.59 min/km ist für den späten Zeitpunkt der laufenden, bzw. die sehr frühe Phase der kommenden Saison enorm hoch und dokumentiert den Leistungssprung, den er auch in dieser Saison wieder auf den Asphalt gezaubert hat.

Mit dem Silvesterlauf ist die Wettkampfsaison 2012 abgeschlossen. Gemeinsam mit seinem Trainer Rubén Oliver feilt Christian noch an den Details der Planung für das kommende Jahr mit dem Höhepunkt der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Moskau. Wir melden uns zu gegebener Zeit wieder mit Neuigkeiten über unseren Laufhelden.

Der Fanclub bedankt sich für die sehr zahlreiche und positive Resonanz, auf die das noch junge Projekt bisher gestossen ist. Wir wünschen allen Fans und Supportern frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Vorschau auf den Züricher Silvesterlauf

Am kommenden Sonntag, 16. Dezember 2012 findet der 36. Zürcher Silvesterlauf statt. Mit besonderem Interesse richtet der Fanclub seinen Blick auf das Eliterennen, dessen Start um 14:35 Uhr mit Beteiligung von Christian erfolgen wird. Seit seinem etwas glücklichen, aber deswegen nicht minder beeindruckenden Sieg am 25. Gossauer Weihnachtslauf vor zwei Wochen ist zwar viel Schnee gefallen, der aber Christian nicht aufs Glatteis zu führen vermochte, womit er am Sonntag von seinen Fans topfit, gesund und motiviert am Start erwartet wird.

Weil der Zürcher Silvesterlauf für Christian das erste Rennen im Rahmen des diesjährigen Post-Cups ist und die Gesamtwertung daher für ihn keine Bedeutung hat, kann er sich frei von taktischen Überlegungen voll auf das Rennen fokussieren. Wir sind gespannt, wie sich Christian sowohl gegenüber der hochkarätigen internationalen wie auch der von Viktor Röthlin und Philipp Bandi angeführten Schweizer Konkurrenz zu positionieren vermag und üben uns bereits jetzt fleissig im Daumendrücken.

Fredi Marti

Die ersten News…

Endlich ist es soweit! Der Fanclub von Christian Kreienbühl ist gegründet. Nachdem sich Christian Ende September 2012 in Berlin mit einer sagenhaften Zeit von 2:15:35 für die WM qualifiziert hat, war es an der Zeit einen Fanclub zu gründen. Wir wollen Christian auf seinem Weg an die Leichtathletik-WM in Moskau 2013 – und hoffentlich auch an die EM in Zürich 2014 – begleiten. Wenn Ihr ihn ebenfalls unterstützen möchtet, dann werdet auch ein Fan von ihm.

Adrian und Fredi Marti.