ckr-Fanclubtreffen 2015

Morgen, am Halloween-Abend, treffen sich die Gold- und Silbermember des ckr-Fanclubs zum alljährlichen, mittlerweile zum dritten Mal stattfindenden Fanclubtreffen. Ab 18 Uhr wird im Restaurant Bauhof in Rüti nicht um Süsses gebettelt, sondern wir lassen Chrigels grossartige sportliche Leistungen dieses Jahres noch einmal Revue passieren und danach unsere Gaumen von den Kochkünsten des Bauhof-Teams verwöhnen.

Der Fanclub-Vorstand freut sich schon jetzt darauf, gemeinsam mit unserem mittlerweile auch im grossen Kanton bekannten Lauf-Propheten und Berlin-Marathon-Helden ckr wieder eine stattliche Zahl von Fans im Oberland begrüssen zu dürfen.
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Rückflug auf Wolke sieben

Der ckr-Fanclub empfängt Chrigel nach seinem Sturmlauf am Berlin-Marathon am Flughafen Zürich

Der ckr-Fanclub empfängt Chrigel nach seinem Sturmlauf am Berlin-Marathon am Flughafen Zürich

Christian hat am vergangenen Sonntag am Berlin-Marathon seine persönliche Bestzeit von 2:15:35 h auf 2:13:57 verbessert und – was fast noch wichtiger ist – die Olympia-Limite von 2:14 h für die Spiele 2016 in Brasilien um 3 Sekunden unterboten. Gestern Abend ist er am Flughafen Zürich gelandet und wurde kurz nach 23 Uhr von einer stattlichen Delegation des Fanclubs gebührend empfangen. Nachfolgend präsentieren wir euch das exklusive Interview, welches Chrigel uns zu später Stunde gewährte.

Chrigel, wie sind die Beine am Tag 1 nach dem Marathon und wie weit bist du heute schon gelaufen?
Gelaufen nicht viel. Die grosse Delegation des TV Oerlikon und die erlesenen Mitglieder des Fanclubs haben das „Auslaufen“ nach dem Lauf durch „Austanzen“ ersetzt. Die Beine sind nun fast perfekt, aber der Kopf schmerzt noch etwas.

2:13:57, 3 Sekunden Reserve auf die Olympia-Limite… Selbst der eingefleischteste ckr-Fan begann seinen Glauben an ein Gelingen des Olympia-Traums zu verlieren, als du nach 35 km immer noch einen Rückstand von 34 s auf die Marschtabelle hattest und somit die verbleibenden 7 Kilometer in etwa 3:05 min/km – 5 s/km unter der ohnehin schon ambitiösen Zielpace – zurücklegen musstest. Hattest du es im Gefühl, dass es doch reichen würde oder bist du die letzten km „all in“ mit glücklichem Ende gelaufen?
Ich hatte erst beim Brandenburger Tor daran zu glauben begonnen. Ich wusste, dass es von dort aus mit einer 2:12:5x Zwischenzeit noch reichen könnte. So war es dann auch. Vorher habe ich beim Halbmarathon und bei den 5 km Abschnittszeiten zwar über den ungefähren Rückstand Bescheid gewusst, welcher auf bei 30 km noch 47 Sekunden betrug. Ich versuchte positiv zu bleiben. Das heisst nicht zu rechnen, sondern mich am guten Laufgefühl zu freuen und die Uhr zu ignorieren. Ab Kilometer 30 habe ich gar nicht mehr auf die Uhr geschaut und bin nur noch gesprintet. Da habe ich mich mit vielen positiven Emotionen der letzten Monate und dem Gedanken an eine mögliche tolle PB (persönliche Bestleistung) motiviert. In den Kurven (wo der Laufrhythmus gebrochen wird), habe ich jeweils kurz an Rio gedacht. Erst unter dem Brandenburger Tor ging dann der Blick wieder auf die Uhr und von dort auf den vor mir laufenden Deutschen Julian Flügel. Ich wusste euphorisiert, dass das Undenkbare nun tatsächlich möglich sein könnte. Wer hätte im April in London gedacht, dass mir die etwas schmerzliche Erfahrung des schwachen Schlussspurts (Endzeit 2:17:00 – statt 2:16:59) gestern helfen konnte unter 2:14:00 zu bleiben!

Die letzten 2 km (wahrscheinlich waren es mehr) bis du in der zweitschnellsten Abschnittszeit gelaufen. Nur der Sieger Eliud Kipchoge war schneller. Sicher auch ein gutes Gefühl, dass du in diesem Weltklasse-Feld einen deutlichen Fussabdruck hinterlassen konntest?
Ich dachte zuerst, das müsse ein Fehler sein. Statt einem „Fussabdruck“ hat sein Schuh wohl einen „Abdruck am Fuss“ hinterlassen. Aber ja, es tönt gar nicht schlecht zweitschnellster gewesen zu sein – jetzt fehlen mir zu Silber nur noch die restlichen 40 km in diesem Höllen-Tempo.

Gabs einen Marathon nach dem Marathon?
Ich bin ja jetzt bereits mitten im Marathon nach dem Marathon! Diesen absolvieren zu dürfen ist ein riesiges Vergnügen – da kommst Du nicht mal per Verlosung rein. Trotz Schweiss und Tränen kann man sich bei diesem ohne Blick auf die Uhr einfach treiben lassen. Ich kann Dir nicht mal sagen, wie viele Kilometer wir bereits zurückgelegt haben – ich hoffe, es ist noch weit!

In der Vergangenheit hast du nach deinen Marathons jeweils eine mehrwöchige Pause eingelegt. Wird das nach dem Berlin-Marathon wieder der Fall sein?
Ja genau. Jetzt geniesse ich vier Wochen ohne Laufen. Und je nach Lust und Laune beginne ich in ca. zwei Wochen mit lockeren Rennrad und/oder Bike Ausfahrten. Darauf freue ich mich schon jetzt!

Der Olympia-Marathon findet im August 2016 in Brasilien statt. Weißt du schon, wie die Planung auf diesen weiteren Meilenstein in deiner Läuferkarriere hin aussieht? Wahrscheinlich planst du – ähnlich wie vor der EM in Zürich – keinen Start an einem Frühlingsmarathon mehr?
Ehrlich gesagt: Ich habe keine Ahnung… Mein Planungshorizont hat an der Ziellinie in Berlin geendet. Nächstes Jahr findet im Juli erstmals eine Halbmarathon-EM (inkl. Team-Wertung) statt. Dafür müsste ich noch eine Limite unterbieten.
Ich bin ja auch noch nicht selektioniert für Rio: Es besteht die Möglichkeit, dass ich von anderen Schweizern aus dem Team „gedrängt“ werde. Ausserdem muss ich gemäss Selektionskonzept meine Leistung im Frühjahr noch bestätigen (NICHT notwendiger Weise mit einem Marathon). All dies könnte Einfluss auf meine Planung im 2016 haben.

Chrigel, vielen Dank für das Interview. Wir wünschen dir weiterhin gute Erholung. Geniesse die Glücksgefühle und wir freuen uns, dich gemeinsam mit den Gold- und Silber-Fans am ckr-Fanclubtreffen am 31. Oktober wiederzusehen.

2:13:57 – PB und Olympialimite geknackt!!

 

Chrigel hat am heutigen Berlin-Marathon bei idealen Bedingungen in 2:13:57 seine persönliche Bestzeit um gut 1:30 min verbessert und die Olympialimite von 2:14 h geknackt.

Nachdem er den Halbmarathon in 1:07:37 relativ verhalten angegangen ist und nach 30 km noch 47 s Rückstand auf den Olympia-Fahrplan aufwies, zündete er den Nachbrenner, lief die zweite Hälfte in 1:06:20 h, festigte seinen Ruf als Schweizer Qualitätsuhrwerk und finishte in der grandiosen Zeit!

Vom Fanclub schon einmal herzliche Gratulation Chrigel!

Chrigels Coach Rubén Oliver ist ebenfalls gestartet und hat soeben in der tollen Zeit von 2:29.35 gefinisht.

Hier ein paar Impressionen aus dem Zielbereich in Berlin:

Mehr folgt…

Noch vier Tage…

Der ckr-Fanblog erwacht aus seinem Dornröschenschlaf, der geschlagene 5 Monate gedauert hat. Wäre Chrigels Trainingsdisziplin gleich wie der Schreibfleiss des ckr-Bloggers, dann wäre jeder Gedanke an eine mögliche Teilnahme von ckr an den Olympischen Spielen 2016 in Brasilien sinnlos. Dem ist glücklicherweise nicht so und er hat sich im vergangenen Sommer während vieler Wochen in seinem Trainingsdomizil im Engadin auf den am Sonntag stattfindenden 42. Berlin-Marathon vorbereitet.

Stationen auf dem Weg zum Berlin-Marathon waren der Klöntalersee-Lauf am 26. Juni und als letzte Standortbestimmung und Formtest vor dem Marathon-Tapering der 30. Altstätter Städtlilauf. Den Klöntalerseelauf, der spontan Aufnahme in Chrigels Wettkampfplanung fand, gewann er souverän vor ckr-Fanclub-Vorstandsmitglied Adrian Marti (Link zur Rangliste). Die Rennveranstalter waren von ckr’s Erscheinen an ihrem familiären Anlass derart überrascht, dass noch längere Zeit unklar war, ob der Oberländer Tagessieger den Streckenrekord nun geknackt hatte oder nicht. Hat er leider nicht, was aber nur ein kleiner Fleck auf seiner sonst weissen Weste ist.

Unter leicht anderen, fordernderen Vorzeichen startete ckr an der Jubiläumsausgabe des Altstätter Städtlilaufs. Die Organisatoren hatten sich bemüht, zur 30. Austragung ihres Laufs ein kompetitives Feld an den Start zu bringen. Dies war ihnen mit einer guten Mischung aus nationalen Spitzenläufern, welche von starken Afrikanern gefordert wurden, gelungen. Wie insgeheim von den Veranstaltern erhofft, konnte Christian nach 2012 in einer Zeit von 26:41 min einen weiteren Städtlilauf-Sieg in sein Palmarés eintragen. Die erste, einen Kilometer kurze Runde, welche mit der Austragung einer Gold-Sprintwertung abgeschlossen wird, überliess er seinen Gegnern. Danach zeigte ckr aber, wer der Chef im Ring ist. Auch die sechs afrikanischen Starter, welche sich unter das Läuferfeld gemischt hatten, waren nicht in der Lage, dem von Chrigel ab der zweiten Runde angeschlagenen Tempodiktat zu folgen. ckr lief daher einen ungefährdeten Sieg mit einem Vorsprung von 41 Sekunden heraus. Neben dem Zweitplatzierten Hamd Mohammednur komplettierte erfreulicherweise mit Eric Rüttimann ein zweiter Schweizer das Podest.

Wie üblich war am Städtlilauf nach dem Lauf die Veranstaltung noch nicht abgeschlossen. In diesem Jahr fand als Premiere das traditionelle Nachtessen der Eliteläufer bei ckr-Fanclub Goldmember (und wahnsinnigem Ultra-Marathoni) Roger „Rats“ Coray in der Altstätter Anker-Bar statt. Rats verwöhnte seine Gäste, zu denen auch Chrigel gehörte, mit sehr leckerem (und kohlehydratreichen) Speisen. Damit Chrigel zwei Wochen nach dem Städtlilauf in Bestform in Berlin an der Startlinie stehen wird, war es notwendig, dass er unter Rats strengem Auge in Städtlilauf-unüblicher Manier zwar einen 0.0‰-Abend verbrachte, der aber trotzdem noch länger dauerte…

Seit dem Städtlilauf befindet sich Chrigel in der Taperingphase. Gestern ist er ein letztes Mal zwei Läufe von jeweils 3 km in Marathon-Pace gelaufen. Dabei erreichte er in beiden Runden bei hervorragenden Pulswerten eine Kilometerpace von 3:10 min/km, was hochgerechnet die Marathon-Endzeit von 2:13:37 h ergibt. Mit dieser würde sich der Fanclub natürlich hochzufrieden zeigen 🙂 Deine Marathon-PB von 2:15:35 sowie die Olympialimite von 2:14 h sind fällig! Gooooooooo Chrigel!!!

Der Berlin-Marathon wird am Sonntag ab 8:45 auf ARD und rbb übertragen.

Livetracker am Veranstaltungstag auf http://www.bmw-berlin-marathon.com oder es kann das Marathon App des BMW Berlin Marathons heruntergeladen werden.

Ergebnisse auf: http://www.bmw-berlin-marathon.com/zahlen-und-fakten/ergebnisarchiv.html

Wettkampflastige Trainingspause

Nach seinem gelungenen Auftritt am London-Marathon verabschiedete sich Christian in seine wohlverdiente, 4-wöchige Trainingspause, welche mit seinem Einsatz am Wohlener-Waffenlauf am vergangenen Samstag ihr Ende fand. Selbstverständlich frönte ckr während dieser Zeit nicht dem süssen Nichtstun bzw. -laufen , sondern bestritt während dieser vier Wochen drei Wettkämpfe unterschiedlicher Art. Nun aber alles der Reihe nach…

Am 9. Mai fand in und rund um Zürich die diesjährige SOLA-Stafette statt. Chrigel startete wieder im Team des TV-Oerlikon, welches unter der Leitung von Rubén Oliver, seines persönlichen und gleichzeitig auch Trainers des TV-Oerlikons, auch in diesem Jahr wieder den Kampf gegen die Brownschen Spaziergänger aufzunehmen bereit war. Christian startete auf dem 8. Teilstück, welches mit dem Neustart am Nachmittag von der Uni Irchel zum Sportzentrum Fluntern führt. Diese Etappe, welche eine Länge von nur gut 6 km hat und zudem auf den ersten 2 km stark ansteigt, entspricht eigentlich gar nicht den Präferenzen von Flachland-Marathonläufer Chrigel. Demzufolge war ckr nach den Bergsprint auch schon ziemlich am Anschlag, was ihn aber nicht daran hinderte, seine Etappe mit einem komfortablen Vorsprung von 90 Sekunden zu gewinnen. Letztendlich gewann das Team des TV-Oerlikon die Stafette in der Gesamtzeit von 6:59:36 h, knapp 7 Minuten vor den Vorjahressiegern, den Brownschen Spaziergängern. Besonders bemerkenswert ist Teamcaptain Rubéns Zeitprognose von 7:00 Stunden, welche so treffsicher war, wie man es sonst nur von Roger Kaufmann gewohnt ist.

Am letzten Freitag fand ein Wettkampf der besonderen Art statt. Der TV-Oerlikon richtete seinen alljährlichen Bier-Tuusiger aus. Dabei gilt es, 1000 m auf der 250 m langen Liguster-Bahn in Oerlikon zu laufen. Als zusätzliche Anforderung muss vor Beginn jeder der vier Runden ein Bier getrunken werden. Der in vielerlei Hinsicht anforderungsreiche Lauf wurde vom auch auf den Unterdistanzen immer noch blitzschnellen und offensichtlich auch ziemlich trinkfesten Rubén Oliver gewonnen. Für Chrigel müsste wohl eher ein Marathonlauf kombiniert mit Biertrinken angeboten werden, er finishte mit einem Rückstand von ca. 4 Minuten auf Rubén  in der Zeit von 8:08 min auf dem 5. Rang.

Für Christian blieb nach den Bier-1000er nicht viel Zeit, seine Beine hoch zu lagern. Schon am Samstag plante er, gemeinsam mit seiner Familie und weiteren Freunden, an der Waffenlauf-Sprintmeisterschaft zu starten, die innerhalb des Wohlener Pfingstlaufes veranstaltet wird. Verständlicherweise startete ckr an diesem Event als Favorit. Dieser Rolle wurde er vollends gerecht, indem er das Rennen über 10 km in der neuen Rekordzeit von 34:54 min gewann. Über den 2. Rang durfte sich Adrian Marti, Waffenlauf-Neuling und Mitglied des Vorstands des ckr- Fanclubs, freuen. Er war mit dem Respektabstand von knapp 2 Minuten der erste Verfolger von Tagessieger Kreienbühl.

Wie erwähnt schliesst Christian mit seinem Einsatz in Wohlen seine Trainingspause ab, die er für die Teilnahme an den erwähnten, mehr oder weniger seriösen Wettkämpfen nutzte. Ab sofort wird sein Fokus wieder auf dem zielgerichteten Training für den am 27. September stattfindenden Berlin-Marathon liegen. Den Grossteil der Vorbereitung für diesen Herbst-Marathon wird Christian gleich wie in den vergangenen Jahren wieder im Höhentrainingslager in St. Moritz absolvieren.

2:17:00

Am letzten Sonntag startete Christian am London Marathon, auf den er sich in den letzten Wochen und Monaten in 2 Trainingslagern in Kenia und Mallorca, sowie unzähligen Trainingskilometern in der Schweiz vorbereitet hat. Ihm wurde die Ehre zuteil, in das Elitefeld dieses Rennens aufgenommen zu werden, dessen Startliste sich wie das Who’s Who des Marathonlaufs liest. Ausser dem aktuellen Weltrekordhalter Dennis Kimetto und dessen Vorgänger, Wilson Kipsang, standen noch zahlreiche weitere, zumeist aus Kenia stammende Weltklasseathleten am Start. Gewonnen wurde das Rennen von Eliud Kipchoge, dem mehrmaligen Medaillengewinner an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen, in der Weltklassezeit von 2:04:42 h. Das Rennen der Frauen wurde in der für die Qualität des Starterfeldes mässigen Zeit von 2:23:22 h von Tigist Tufa aus Äthiopien gewonnen.

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ckr am London-Marathon

Im Vorfeld des London-Marathons beschrieb Christian seine Zielsetzung, in die Nähe von seiner 2012 in Berlin gelaufenen Bestzeit von 2:15:35 h zu laufen. Obwohl ihn wenige Wochen vor dem Marathon eine hartnäckige Erkältung zu einer einwöchigen Auszeit zwang, erachtete er dieses Ziel aufgrund seiner Trainingswerte als realistisch. Wie wir es von ckr mittlerweile gewohnt sind, hat er seinen Plänen ein weiteres Mal Taten folgen lassen. Er finishte das Rennen in 2:17:00 h  auf dem 19. Rang. Der Rückstand von 1:25 min auf seine Bestzeit ist einerseits für Marathonverhältnisse nicht besonders gross und lässt sich zudem durch die etwas wellige und eckige Streckenführung erklären. Möglicherweise wäre sogar noch eine etwas schnellere Zeit drin gelegen, da Christian die ersten zehn, teilweise abfallenden Kilometer in einer etwas zu schnellen Pace gelaufen ist. Nichtsdestotrotz handelt es sich ein weiteres Mal um eine tolle Leistung, vor allem wenn man berücksichtigt, dass Chrigel nur bis zum Halbmarathon in Begleitung von anderen Läufern unterwegs war und den Rest der Strecke alleine gegen den Wind und den inneren Schweinehund bewältigen musste. Leider war ckr während seines gesamten Rennens nicht in der TV-Übertragung zu sehen, welche sich ausschliesslich auf die Bilder der Spitzengruppen des Männer- und Frauen-Rennens beschränkte.  Zum Glück hat sich Christian bei der Startaufstellung strategisch geschickt direkt hinter dem aktuellen Weltrekordhalter platziert, so dass man ihn immerhin zu diesem Zeitpunkt in der Fernsehübertragung sehen und ihm die Daumen drücken konnte.

Normalerweise gönnt sich Chrigel nach seinen Marathoneinsätzen eine mehrwöchige Pause. Dieses Mal muss er diese am 9. Mai für die Teilnahme an der SOLA-Stafette im Team des TV-Oerlikon unterbrechen, welches versuchen wird, den Brownschen Spaziergängern, die im letzten Jahr siegreich waren, das grosse SOLA-Ross wieder zu entreissen. Der Verfasser dieses Textes ist als ehemaliges Mitglied der Brownschen Spaziergänger etwas hin und hergerissen, welchem Team er für die SOLA die Daumen drücken soll, über eine Streckenabschnitts-Bestzeit von ckr freut er sich aber alle Mal. Am 23. Mai startet Christian am Waffenlauf des Wohlener Pfingstlaufes, den er im Jahr 2013 gewinnen konnte. Mit diesem Lauf wird ckr seine Pause beenden und wieder in den Trainingsalltag einsteigen. Ob er am 13. Juni noch an der 10’000 m Schweizer Meisterschaft starten wird, hat er noch nicht definiert, als Möglichkeit für ein schnelles Training und eine Standortbestimmung steht ihm dieser Anlass aber offen. Im Sommer wird Christian wie in den vergangenen Jahren wieder ein Trainingslager im Engadin verbringen, seine Herbstsaison mit dem Altstätter Städtlilauf eröffnen und am Berlin-Marathon am 27. September hoffentlich seine Höchstform erreichen und die Saison 2015 mit einer neuen Marathon-PB krönen.

Sieg am GP Dübendorf

Der Halbmarathon in Berlin, den Christian als letzte Standortbestimmung für sein Hauptziel des Frühjahrs, den Marathon in London, nutzen wollte, ist vor zwei Wochen bekanntlich einer starken Erkältung zum Opfer gefallen, die ckr aber glücklicherweise gut überstanden und verdaut hat, so dass er mittlerweile wieder die gewohnten Umfänge trainiert und voll im Fahrplan für den Marathon ist.

Obwohl Chrigel mittlerweile sich und seinen Körper sehr gut kennt und seine läuferische Leistungsfähigkeit damit gut einschätzen kann, wollte er sich vor dem London Marathon noch einmal einem Belastungstest unterziehen. Dafür hat er sich den zum Züri-Laufcup gehörenden GP Dübendorf, der gestern stattfand, ausgesucht. Mit seinem Start in Dübendorf hat Christian sein Comeback im Züri-Laufcup gegeben, das – falls die Recherchen des Fanclubs stimmen – seit dem Rüti-Lauf 2011 auf sich warten liess.

Die Geschichte des Rennens ist rasch erzählt: erwartungsgemäss hielt sich Christian von Beginn an in einer kleinen Spitzengruppe auf, aus welcher er sich nach wenigen Kilometern absetzte und das Rennen mit einem soliden Vorsprung von über einer Minute gewann. Die Distanz von 10 km bewältigte er in einer Zeit von 31 Minuten und einem Kilometer-Schnitt von 3:06 min/km. Diese in einem einsamen Rennen erzielte Zeit, die ckr unter leicht windigen Verhältnissen auf dem vor allem auf Naturwegen stattfindenden Parcours erreichte, kann als gelungene Hauptprobe für den Marathon gewertet werden.

Zu diesem tollen Resultat und der erfolgreichen Rückkehr in den Züri-Laufcup gratuliert der Fanclub Chrigel ganz herzlich. Das Rennen in Dübendorf hat er offenbar sehr gut verdaut, da er heute Sonntag einen zügigen, die von intensiven Trainings dominierte Marathonvorbereitung abschliessenden Long-Run absolvierte und nun in die zweiwöchige Tapering-Phase übergeht. Für diese wünschen wir ihm gute Erholung und hoffen, dass er punktgenau zum 26. April seine Höchstform erreichen wird.

Schweizermeister!

Am gestrigen Cross International de Lausanne ist Chrigel zum ersten mal seit den Halbmarathon-Schweizermeisterschaften 2013 in Uster zu einem weiteren Titel gelaufen. Im Langcross über 10 Runden und die Distanz von 10 km reüssierte er in einer Zeit von 30:23.6 min, was eine beachtliche Kilometerpace von 3:02 min/km ergibt. Die weiteren Podestplätze sicherten sich Tolossa Chengere, unter anderem mehrmaliger Sieger des Altstätter Städtlilaufs, sowie ein weiterer Crack des erfolgreichen Marathon-Teams der Europameisterschaften in Zürich 2014, Adrian Lehmann.

Nach dem Höhentrainingslager in Kenia war dieser Crosslauf der erste Wettkampfeinsatz von ckr seit dem Zürcher Silvesterlauf. Dabei ging es ihm vor allem darum, den in Kenia erzielten Formstand zu testen. Im Rennen hat Chrigel die ersten drei Runden abgewartet, das Terrain gecheckt, welches ausser in den Kurven und abseits der Ideallinie gut zu laufen war und tief in sich hinein gehorcht, um zu erfahren, wie seine Beine an diesem Tag bereit waren, ihre Arbeit zu verrichten. Die Antwort fiel offenbar so positiv aus, dass ckr sich nach ca. 5 km dazu entschloss, die Spitze zu übernehmen, diese bis ins Ziel nicht mehr abgab und den Sieg mit einem Vorsprung von 6.4 s auf Tolossa Chengere erzielen konnte.

Den Formtest in Lausanne kann der frisch gebackener Schweizermeister jedenfalls als vollen Erfolg in sein Palmarés aufnehmen. Wir wünschen ihm ein weiteres erlebnis- und erfolgreiches Trainingslager in Mallorca und sehen zuversichtlich und gespannt dem nächsten Wettkampfeinsatz am Berlin-Halbmarathon und dem Hauptziel des Frühjahrs, dem London-Marathon am 26. April entgegen.

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Trainingslager in Kenia – Teil 2 und weitere Saisonplanung

Die letzten 4 Wochen verbrachte Christian im Trainingslager in Iten, Kenia. In der dortigen Höhenlage feilte er während zahlreicher Dauerläufe im hügeligen Gelände vor allem an der Grundlagen-Ausdauer. Weil in der luftigen Höhe im coupierten Terrain schon Trainings im Dauerlauftempo sehr fordernd sind, hat Chrigel in Kenia auf schnelle Tempo-Bolzereien vornehmlich verzichtet. Dieser Trainingsart wird er sich vermehrt wieder während seines Aufenthalts hier in der Schweiz und dem darauffolgenden, 2-wöchigen Trainingslager in Mallorca widmen, in welches er mit weiteren Mitgliedern des TV-Oerlikon reisen wird. Die Zeit in Kenia hat Chrigel sehr genossen und sich einerseits vom Trainingsfleiss der lokalen und internationalen Cracks sowie deren uns Europäern fremden Fähigkeit zur gepflegten Ruhe inspirieren lassen.

Während des Aufenthalts in Mallorca plant Christian, sich die notwendige Tempo-Härte zu holen, um seine 2012 in Berlin gelaufene Halbmarathon-PB von 1:05:55 h an gleicher Stätte verbessern zu können. Berlin ist bekannt als schnelles Pflaster, wo es Chrigel auf einer topfebenen Strecke im hochkarätigen Teilnehmerfeld hoffentlich möglich sein wird, seine Bestmarke zu drücken. Der Berlin-Halbmarathon ist als letzter Wettkampfeinsatz vor dem London-Marathon ein wichtiger Mosaikstein in ckr‘s Saisonplanung, aus dessen Abschneiden er wichtige Rückschlüsse auf seine Leistungsfähigkeit im kommenden Marathon an der Themse ziehen kann. Wir wünschen ihm zu diesem Projekt schon jetzt gutes Gelingen.

Am nächsten Wochenende läuft Christian im Rahmen der Schweizer Cross-Meisterschaften 2015 in Lausanne den CISM-Cross. Auf diesen Crosslauf, den er letztmals 2013 bestritten hat, freut der sich sehr und ist gespannt, wie seine Leistungsfähigkeit über die Strecke von 10 km nach dem Höhentrainingslager ist.

Nachfolgend einige Impressionen aus ckr’s Sightseeing-Dauerlauf von Iten zur Moiben Road während des Trainingslagers in Kenia (Quelle: facebook-Präsenz ckr):

Trainingslager in Kenia

In den vergangenen Jahren weilte Christian des Öfteren in Trainingslagern, ohne dass der Fanclub-Blog darüber berichtet hätte. Auch in diesem Jahr wird Chrigel einen wesentlichen Anteil seiner Vorbereitung auf den Frühjahrsmarathon in London in Trainingslagern verbringen. Ein Novum bildet dabei der Aufenthalt, in dem er sich momentan befindet, da er diesen erstmals, der Weltelite im Laufsport folgend, in für ihn neuen Laufgefilden in Kenia absolviert. Dazu hat er sich einer Gruppe weiterer Schweizer Spitzenläufern angeschlossen und sich am vergangenen Samstag auf den Weg nach Iten in Kenia aufgemacht. Der Weg führte sie dabei von Zürich nach Nairobi und von dort weiter nach Eldoret. Die letzte Etappe von Eldoret nach Iten haben die Läufer im Taxi bestritten. Bei Iten handelt es sich nach Chrigels Einschätzung um ein Dorf, das gemäss Wikipedia ca. 40’000 Einwohner beherbergt und welches sich auf 2400 m über Meer befindet.

Berühmt ist Iten vor allem für die St. Patrick‘s Highschool welche über die vergangenen 30 Jahre eine Vielzahl an Weltklasseläufern hervorgebracht hat. Als bekannteste Schüler sind dabei Wilson Boit Kipketer, Weltmeister und Olympiamedaillengewinner, sowie der aktuelle 800 m Weltrekordhalter und Olympiasieger David Rudisha zu nennen. Der Coach dieser Weltklasseathleten, der aus Irland stammende Pater Colm O‘Connell, kam 1976 nach Iten, um dort für drei Monate zu bleiben. Seither lebt er in Iten… Pater O‘Connell wird auch dafür verantwortlich gemacht, dass sich seit Beginn der 1990er-Jahre eine Vielzahl weiblicher Spitzenathletinnen in Iten niedergelassen hat. Dazu zählen beispielsweise Edna, Florence und Lornah Kiplagat (Verwandschaftsgrad nicht bekannt), sowie Linet Masai und Mary Keitany. Letztere gewann 2006 das alljährlich an Weihnachten stattfindende und ausschliesslich von Frauen ausgetragene Rennen Shoe4Africa 5 km und initiierte damit ihre Karriere an der Weltspitze des Laufsports.

In dieser Wiege des Laufsports tanken Christian, die anderen Schweizer Spitzenläufer und zahlreiche Deutsche Athleten Motivation und erarbeiten sich in den kommenden Wochen die Basis für den Aufbau auf den Frühlingsmarathon. Die Höhenlage des gewählten Trainingsgeländes erfordert eine Phase der Akklimatisierung, in welcher sich Chrigel nun befindet. Dies bedeutet, dass die Trainings aktuell noch ziemlich hart sind und bei etwas erhöhter Herzfrequenz stattfinden, wie er sich das von den Trainingslagern in St. Moritz gewöhnt ist. Abgesehen von der Höhenlage ist der Engadiner Nobelkurort nicht mit Iten vergleichbar. Anstatt über das gut ausgebaute Netz von Wanderwegen laufen die Athleten in Kenia über Pfade, die auf Grund des über längere Zeit ausgebliebenen Regens sehr staubig sind und zudem von zahlreichen, spitzigen Steinen durchsetzt sind, was zusätzliche Aufmerksamkeit in den Trainings erfordert.

Sehr speziell ist vor allem für Läufer des Kalibers von ckr, dass kenianische Kinder in der Lage sind, deren Trainingspace für einige Kilometer anzunehmen und locker mitzutraben. Diese erfrischende Lockerheit gepaart mit grossem Lauftalent führt einem deutlich vor Augen, weshalb die Weltspitze im Langstreckenlauf beinahe geschlossen aus Afrika stammt.

Chrigel logiert in einem Hotel, welches sich direkt am Rande des Rift Valley befindet und geniesst in trainingsfreien Momenten die Ruhe fernab menschlicher Alltagshektik und den Ausblick in die Weite des Landes. Das Hotel und die kulinarische Versorgungslage sind makellos und orientieren sich an westlichem Standard.

Wir wünschen ckr und den weiteren Mitgliedern seiner Trainingsgruppe ein erfolg- und erlebnisreiches, sowie verletzungsfreies Trainingslager. Der Fanblog meldet sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder mit Details aus Chrigels Trainingsalltag.

Nachfolgend einige Impressionen aus Iten:

Silvesterlauf in Zürich und Besuch bei den Donnschtig-Hüpfern

Vor einer Woche ist Chrigel im Eliterennen des Zürcher Silvesterlaufs gestartet. Getreu seinem Motto, ein Rennen im ersten Teil nicht durch ein zu hohes Tempo zu ruinieren, welches ihn schon mehrmals zum Erfolg führte, startete Chrigel relativ sachte in das 7 Runden dauernde Rennen und hielt sich nach der ersten Runde im Mittelfeld auf. Mit jeder Runde kämpfte sich Chrigel im illustren Teilnehmerfeld Platz um Platz nach vorne. Seine Aufholjagd gipfelte auf der Zielgeraden in einem äusserst hart umkämpften Sprint (Video), den er gegen Eric Rüttimann mit dem minimalen Vorsprung von 0.1 s für sich entscheiden konnte. Dadurch sicherte sich ckr in seinem dritten Rennen des diesjährigen Post-Cups nach Bulle und Basel wiederum den dritten Rang in der Tageswertung, der ihn in der Schlussrangliste des Post-Cups auf den 6. Rang vorstossen liess. Gesamtsieger des Post-Cups und damit der Nachfolger von Chrigel wurde in diesem Jahr Tadesse Abraham, sein Gefährte aus dem EM-Bronzemedaillen-Team.

Letzten Donnerstag war Chrigel zu Besuch im Training bei den Donnschtig-Hüpfern. Wie im vergangenen Jahr absolvierte er ein Training mit der Altstätter Laufgruppe, die Goldmember im Fanclub ist. Kurz nach 7 Uhr abends versammelte sich eine beachtliche Läuferschar, um den prominenten Gast willkommen zu heissen. Als weiterer Gast bei den Hüpfern erschien ein Journalist des Rheintalers, der zuerst Chrigel über seine Beziehung zum Rheintal, zu den Donnschtig-Hüpfern und dem Städtlilauf interviewte und danach selbst am Training teilnahm. Es gab gar Donnschtig-Hüpfer, die sich trauten, Chrigel während des Trainings auf den Zahn zu fühlen und dabei keine schlechte Figur abgaben (siehe Strava.com). Das Training wurde als zügiges Fahrtspiel vollzogen und der Journalist konnte mit Chrigel als Pacemaker seine Bestzeit über 10 km verbessern.

Nach dem Training begab sich der grosse Teil der Läufer ins Restaurant Bruggtobel, wo bei einem leckeren Mahl noch weiter über lauftechnische Belange gefachsimpelt werden konnte. Abschliessend wurde ckr mit einer Tube von Schmids-Sportcreme sowie einer Auswahl von Alex Thürs selbst hergestelltem Wein wieder in die Zürcher Heimat entlassen. Die Donnschtig-Hüpfer hatten riesigen Spass an Chrigels Besuch und freuen sich auf ein Wiedersehen am Städtlilauf oder wiederum im Training der Hüpfer.

Der ckr-Fanblog wünscht allen Lesern und Membern des Fanclubs frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, während welchem er hoffentlich wieder über zahlreiche Höchstleistungen und Erfolge von ckr zu berichten in der Lage sein wird.

Vorschau auf den Zürcher Silvesterlauf

Morgen findet der Silvesterlauf in Zürich statt. Der traditionelle Stadtlauf durch Zürichs Altstadtgassen bildet auch in diesem Jahr den Abschluss des Post-Cups, für dessen Gesamtwertung es hier die doppelte Punktzahl zu gewinnen gibt. Die Chance auf viele solcher Punkte und der damit verbundenen Verbesserung in der Gesamtwertung, in der er sich aktuell auf Rang 7 befindet, lässt sich auch Christian nicht entgehen. Er startet mit der weiteren Schweizer Langstreckenlauf-Elite im Hauptrennen um 14:20 Uhr. Der Fanclub wird an der Strecke für Unterstützung sorgen und freut sich auf den Anlass.

Chrigel befindet sich bereits wieder im Training für den nächsten Marathon im April 2015 in London. Er hat gut trainiert, bereits einen zügigen Longrun absolviert und ist in diesem Winter bisher von Erkältungen verschont geblieben. Damit sind die Vorzeichen gut, dass ckr seine 3. Plätze, die er in der Post-Cup Wertung in Bulle und Basel belegte, in Zürich bestätigen kann. Die mathematischen Spielereien hinsichtlich der Cup-Gesamtwertung überlässt der Titelverteidiger von 2013 jedoch seinen Konkurrenten, da Chrigel wegen des EM-Marathons auf die ersten beiden Post-Cup-Rennen verzichtet hat und ihm deswegen einige Punkte fehlen. Im gleichen Rennen stehen auch Chrigels Trainer Rubén Oliver und Fanclub-Vorstandsmitglied Adrian Marti am Start, wobei es sowohl für Christian als auch die beiden anderen eine Enttäuschung wäre, wenn ckr am Silvesterlauf nicht der Schnellste des Trios sein würde.

Als besondere Ehre betrachtet Christian die Einladung, die er zu den Sport-Awards am Sonntagabend erhalten hat, die er zusammen mit seiner Freundin besuchen wird. An diesem Anlass kann ckr die Luft der Schweizer A-Prominenz des Sports schnuppern und er hofft, dass sportlich etwas von den Profis auf in abfärbt, wobei nicht ganz klar ist, ob nicht auch der eine oder andere Promi sich ein Beispiel an Chrigel nehmen könnte.

Fanclubtreffen 2014

Am Samstag, dem 22. November 2014 fand das jährliche Treffen des Fanclubs von Christian Kreienbühl im Restaurant Bauhof in Rüti statt. Ab 18 Uhr fanden sich Christian, seine Freundin und Familie, sowie gut 20 Fans im gemütlichen Lokal ein. Gestartet wurde der Abend mit einem Apéro, bevor Adrian zum ersten und wichtigsten Programmpunkt des Abends, einem ausgedehnten Jahresrückblick, gelangte. Auf gewohnt humorvolle Art rief Adrian die wichtigsten Ereignisse in Chrigels Sportlerjahr in Erinnerung, was an dieser Stelle noch einmal in (mehr oder weniger) Kurzform wiederholt werden soll.

Das vergangene Jahr begann im November 2013 in Bulle, wo sich der Kreis letzte Woche aufgrund des späteren Stattfindens des Fanclubtreffens im 2014 letzte Woche geschlossen hat. Dazwischen finden sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Höhepunkte und glücklicherweise nur wenige Tiefschläge. Ein erstes Highlight fand im November 2013 statt, als Christian die Donnschtig-Hüpfer aus Altstätten mit seiner Teilnahme an einem knallharten Rheintaler-Training beehrte. Dieses führte weder bei Chrigel noch bei den Hüpfern zu nennenswerten Schäden, womit der Besuch als Vereinshighlight in die Geschichte der Hüpfer eingehen dürfte. Im Mai 2014 startete ckr als Mitglied des TV Oerlikon unter der Leitung seines Trainers Rubén Oliver in dessen SOLA-Team. Trotz Streckenbestleistung von Chrigel auf dessen Etappe, gereichte es dem Team des TV Oerlikon „nur“ auf den 2. Rang der SOLA Stafette. Es wurde ein weiteres, wohl aber auf längere Sicht das letzte Mal von den Brownschen Spaziergängern in die Schranken gewiesen. Als Tiefschlag muss sicher die Verletzung zu Beginn des Jahres bezeichnet werden, welche es Christian in der ersten Phase des Aufbaus zur Heim-EM in Zürich verunmöglichte, dem gewohnten Trainingsbetrieb nachzukommen. Glücklicherweise konnte Chrigel die gesundheitlichen Probleme recht rasch ablegen und mit voller Motivation ins Projekt Zürich 2014 starten, welches er wie bereits landläufig bekannt, als dritter Mann des Schweizer-Teams zu einem höchst erfolgreichen Abschluss brachte. Besonders bemerkenswert an Christians Auftritt war die Tatsache, dass er bereits kurz nach dem Zieleinlauf in der Lage war, sich auf erfrischende Art und Weise sowie auf höchst professionellem Niveau, ähnlich wie man es sonst im Schweizer Sport nur von Viktor Röthlin oder Roger Federer gewohnt ist, sogar in Französisch den Fragen der Reporter  zu stellen und seine Freude über die vollbrachte Leistung zum Ausdruck zu bringen (Interview auf srf.ch). Seit den Tagen der EM hat sich in der öffentlichen Wahrnehmung von Chrigel einiges geändert, es wird deutlich mehr Notiz von seinem sportlichen Wirken genommen, was zweifelsohne auch an seinem kommunikativen und einnehmenden Wesen liegt. Nach den Europameisterschaften folgte eine verdiente, ausgedehnte Trainingspause, während der die Batterien aufgeladen, die Ankunft in der Cervelat-Prominenz genossen und neue Motivation getankt werden konnte. Seine Funktion als Laufbotschafter hat Christian am Altstätter Städtlilauf wahrgenommen, an dem er zwar selber nicht startete, dafür von den Organisatoren als Ehrenstarter des Hauptrennens gewonnen werden konnte. Umso grössere Ausdauer zeigte ckr an den nach-wettkampflichen Aktivitäten, z.B beim Besuch im „Anker“ von Fanclub Goldmember Rats. Der Fanblog plaudert keine Interna aus, die Polizeistunde wurde aber deutlich überschritten… Ins Wettkampfgeschehen hat Chrigel im Herbst am Niederbipper Waffenlauf wieder eingegriffen, den er nicht ganz unerwartet mit neuem Streckenrkord gewonnen hat. Niemand war auch nur annähernd in der Lage, ckr zu folgen, was im immensen Vorsprung von beinahe 8.5 min deutlich zum Ausdruck kam. Nach dem Ausflug ins Waffenlauf-Business war Chrigel an der Corrida Bulloise wieder im Rahmen des Post-Cups unterwegs, der in diesem Jahr auf Grund veränderter Saisonplanung keine tragende Rolle spielt, Christian als Titelverteidiger von 2013 aber an einigen Rennen teilnehmen wird. In Bulle hat Christian in seinem ersten schnellen Rennen über die kürzere Distanz von 8 km in 24:31 min den 10. Rang Overall sowie den 3. Rang in der Post-Cup Etappenwertung erreicht.

Nach dem Rückblick auf das vergangene Jahr des Fanclubs, schilderte Chrigel noch einmal seine Eindrücke des EM-Marathons in Zürich und die Gefühle, die dieser in ihm weckte. Der Fanclub ist stolz, dass seine Mitglieder ihren kleinen Beitrag zu diesem tollen Ereignis liefern konnten. Als Abschluss des offiziellen Teils des Abends, verteilte Christian noch Geschenke an die Mitglieder des Vorstandes, um seine Wertschätzung für deren Einsatz auszudrücken. Anschliessend lud das Team des Restaurants Bauhof zum Nachtessen ein. In der Einladung zum Treffen wurde ein Spaghetti-Plausch angekündigt. Der Bauhof indes verwöhnte die Gästeschar mit einem exzellenten Rinds-Entrecote „Cafe de Paris“, wofür an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt sei. Das Fanclubtreffen endete gegen Mitternacht, auch dieses Mal bewiesen die Kreienbühls die grösste Ausdauer…

Fotogalerie des Fanclubtreffens. Fotos: Matthias Kreienbühl

In 6 Jahren vom Sofa zur EM-Bronzemedaille

Die Leichtahletik-Europameisterschaften von Zürich sind mittlerweile schon wieder Geschichte und Dank der vorzüglichen und umfassenden Berichterstattung von SRF ist zum Marathonlauf der Männer schon beinahe alles gesagt, was es zu berichten gibt. Der Fanclub lässt es sich nicht nehmen, den Marathon aus seiner persönlichen Sicht Revue passieren zu lassen.

„Moinmoin. Bis später. Freu mi unglaublich!!“ war das erste Whats-App von Christian um 05:02 Uhr. Wir glauben das Christian aufs Wort, denn nach intensiven Jahren der Vorbereitung und unzähligen gelaufenen Kilometern ist endlich der Tag gekommen: Sonntag. 17. August. 2014. Schönstes Wetter. EM-Marathon! Attackovic! Natürlich nicht nur Christian, sondern auch sckr Fanclub is ready!eine Familie, Bekannten, der Fanclub und Zehntausende laufbegeisterte Schweizer haben auf diesen Tag hin gefiebert. In Strömen machen sich die Fans auf ans Zürcher Seebecken, viele davon mit Schweizer Fahnen, Kuhglocken und roten-weissen T-Shirts um unsere Schweizer Läufer lautstark zu unterstützen. Eine beachtliche Anzahl Mitglieder des Fanclubs traf sich bereits um 8:00 Uhr in der Nähe des Sechseläutenplatzes Zwecks schiessen eines Gruppenfotos und dem Kredenzen der Verpflegung, welche den Fanclub-Membern im Voraus von Goldmember Rats zugestellt wurde. Besonders schön war, dass Fredi nach seiner Erkrankung am Marathon zuschauen und Christian lautstark unterstützen konnte.

Der Aufmarsch

Wie man selbst von einem alten Hasen wie Viktor Röthlin vernehmen konnte, hat auch er nicht besonders gut vor diesem ereignisreichen Tag geschlafen – Stichwort: Omelett – und es ist zu vermuten, dass es Christian nicht viel anders ergangen sein wird, denn die Erwartungen an das Schweizer Marathon Team waren ja doch ziemlich hoch. Christian bei 10kmSo ganz klar gesagt hat es kaum einer, aber insgeheim haben viele mit einer Medaille gerechnet und so den Druck auf die Athleten und deren Nervosität entsprechend erhöht. Aber wie beim Marathon so üblich fällt die ganze Nervosität mit dem Startschuss ab und man ist auf das Rennen fokussiert. Zumindest so fokussiert wie es die Zehntausenden Fans und der durch die Perma-Gänsehaut verursachte Armhaarmuskel-Muskelkater zulassen. Die Spitze ging das Rennen wie gewohnt schnell an, doch unser Taktikfuchs liess sich von den Schnellen, den Jungen und den Übermotivierten nicht aus der Ruhe bringen und lief ruhig sein Tempo. So passierte Christian die 10km-Marke in 32:23 auf Rang 45. Von seinen Schweizer Kollegen startete nur Patrick Wieser gemächlicher ins Rennen. Ab dort ist das Rennen bis Km 40 schnell erzählt: Unsere beiden Marathon-Asse Vik und Tade konnten das Tempo nicht ganz halten und beendeten das Rennen auf dem 5. und 9. Schlussrang.

Glück muss man haben

Zu diesem Zeitpunkt lag das Schweizer Marathon-Team noch auf Rang 4 und es war klar, dass es denkbar knapp mit einer Team-Medaille werden würde. Doch manchmal braucht man eben auch Glück. Glück heisst in diesem Fall, dass der Goldmedaillengewinner Meucci sich viel Zeit beim Schnappen der italienischen Fahne und dem Feiern des EM-Titels auf der Zielgeraden gelassen hat. Glück heisst, dass Vik volle Kanne ins Ziel rannte und sich erst nach dem Zieleinlauf auf der Zielgeraden für seine grosse Karriere feiern liess. Und Glück heisst auch, dass Christian zur richtigen Zeit, die richtige Information erhalten hat. Die richtige Zeit war bei der Verpflegungsstelle 2km vor dem Ziel und die richtige Information war, dass er Guzzi geben muss, denn es ist saumässig knapp. Mit seinem perfekt eingeteilten Rennen hatte Christian noch genau die zwei Körner übrig, um die letzten beiden Kilometer in 3:16 und 3:09 zu laufen und so einem Rückstand von 11″ in einen Vorsprung von 10″ auf das italienische Team zu verwandeln und der Schweiz die EM-Bronzemedaille im Teamwettbewerb zu sichern!

Das Zünglein an der Waage

Das Interview auf SRF kurz nach dem Zieleinlauf ist unglaublich und auch beim x-ten Mal anschauen immer noch unterhaltsam. Vik und Tade haben die Basis für diese Medaille gelegt, aber unser gänsehautgeschädigter Laufheld war am Ende das Zünglein an der Waage, das den Ausschlag zu Gunsten der Schweiz gegeben hat. In der SRF-Analyse hat kein geringerer als Markus Ryffel Christians Leistung speziell gewürdigt, was in der Leichtathletik-Szene einem Ritterschlag gleichkommt.

Gratulationen

Nach dem Zieleinlauf war unser Sprinter ein gefragter Interviewpartner und auch für seine Angehörigen war es nicht ganz einfach, an Christian heranzukommen. Dank der Hilfe von Christoph Menzi (für Insider: nicht dem c.) war es Valentina dann doch vergönnt, im abgesperrten Bereich Christian einen Gratulationskuss zu geben. Vielen Dank an dieser Stelle! Unter den unzähligen Gratulanten war per iMessage auch noch ein gewisser Didier Burkhalter, seines Zeichens Président de la Conféderation. Woher er Christians Nummer hatte, wird wohl immer (s)ein Geheimnis bleiben…

Der Fanclub vergöttert dich

Die ursprünglich auf 17:45 Uhr angesetzte Siegerehrung wurde zuerst auf 14:50 Uhr vorverschoben, dann wegen dem unauffindbaren französischen Marathonteam wieder nach hinten verschoben. Als die Franzosen dann endlich auffindbar waren, musste das Schweizer Team zu einem Interview. Nichsdestotrotz ging es kurz nach 15:30 Uhr los und wir durften bei gehisster Fanclub-Fahne miterlebenDie Fanclub-Fahne im Stadion, wie unsere Marathonhelden vor einem (fast) vollen Stadion in Achtungsstellung die wohlverdiente Bronzemedaille umgehängt erhielten. Anschliessend wurden unsere Marathonis in Richtung des stadioninternen Restaurants abgezügelt, wo diese mit Burger, Pommes und Bier standesgemäss verpflegt wurden. Und dort durfte dann endlich auch seine Familie, der Fanclub und seine Freunde Christian beglückwünschen und mit ihm auf den wohlverdienten Erfolg anstossen. Nach einigem Posieren, Prosten und Prahlen ging es später in Richtung House of Switzerland zum grossen Empfang der #SwissStarters auf dem Sechseläutenplatz. Unterwegs dorthin durfte Christian in Begleitung seiner Bewunderer Autogramme verteilen, für Fotos posieren und natürlich über dieses und jenes Marathonerlebnis berichten. Wir hoffen, dass nebst dem Armhaarmuskel-Muskelkater nicht noch ein Unterschriftengebenhandgelenks-Knorpelschaden oder eine Fotoposierschulterhebe-Luxuation hinzugekommen ist.

Einfach Danke!

Christian, es war ein wunderschöner Tag, den wir mit Dir, Deiner Familie und dem Fanclub erleben durften. Du hast uns staunen lassen, du hast uns mitfiebern lassen und am Ende hast du uns jubeln und feiern lassen! Wir danken dir von ganzem Herzen für diesen einzigartigen Tag und geniesse Du den wohlverdienten Erfolg. Vor einem Jahr hiess es noch „In 5 Jahren vom Sofa an die WM„, jetzt heisst es „In 6 Jahren vom Sofa zur EM-Bronzemedaille“. Und um es mit Deinen Worten zu sagen: „Äs isch unglaublich!“

Stadion - Medaille 1

Noch 10 Tage!

Programm für den 17. August 2014
Europameisterschaften (Marathon) Zürich

07:45
Treffpunkt zwischen Sechseläuten-Platz und Bellvue am See
(Karte: http://tinyurl.com/ma4ad69 / Streetview: http://tinyurl.com/qexbs8j )

07:45
Verteilung der übrigen Fan-Glocken & Frei-Bier für die ersten 24 Fans
(Danke Rats!)

08:00
Gruppen-Foto mit allen Fans (möglichst in Rot/Weiss), danach verteilen wir uns frei auf der Strecke

09:00
Startschuss Marathon (Bürkliplatz)

11:05
Erste Läufer im Ziel (Bürkliplatz)

11:10 (ca.)
ckr im Ziel (Bürkliplatz)

Strecke (4 Runden)
Bürkliplatz – Central – ETH Polyterrasse – Bellevue – Zürichhorn – Bellevue
http://www.zuerich2014.ch/group1/marathon-gehen
(Es gibt Public-Viewing Grossbildschirme auf dem Sechseläuten- und dem -Platz und auf dem Bürkliplatz.)

Kurzbericht über den Leistungstest auf der EM-Strecke

Die erste Hälfte des Jahres 2014 gehört bereits der Vergangenheit an und der Fanclub wird wieder etwas aktiver. Es geht in grossen Schritten in Richtung Leichtathletik-EM in Zürich.

Der Fanclub-Berichterstatter Fredi, der sich jeweils für die originellen Artikel verantwortlich zeichnete, verbrachte die letzten 3 Monate leider im Spital infolge eines Zeckenbisses und der Diagnose FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Der Zustand hat sich mittlerweile etwas gebessert und der Fanclubvorstand freut sich jeweils über die positiven Fortschrittmeldungen aus der Reha. Von dieser weniger erfreulichen Nachricht zu den sportlichen Leistungen unseres Schützlings.

Anfang Jahr wurde Christian von einer Verletzung zurückgebunden. Eine Vorstufe eines Ermüdungsbruches wurde diagnostiziert. Diese ist nun ausgeheilt und wir hoffen, dass die letzten sieben Wochen der bevorstehenden EM-Vorbereitung planmässig und verletzungsfrei verlaufen werden.

Am letzten Sonntag fand eine (Teil-)Streckenbesichtigung des EM-Marathons im Renntempo – oder gar etwas schneller – statt. Am Sonntagmorgen um 7.30 Uhr in der Früh fiel der Startschuss. Gestaffelt wurde jede Minute eine Läuferin / ein Läufer der selektionierten Frauen und Männer auf die Strecke geschickt. Für die Männer galt es 5 Testrunden zu absolvieren, für die Frauen deren 4. Der Start und das Ziel befanden sich am Bellevue. Die Strecke führte via Limmatquai den Hirschengraben hoch zur Polyterrasse und über ETH und Universität wieder zurück zum Bellevue. Jeweils auf der Polyterrasse oben, sowie unten am Bellevue wurde Blut für die Laktatmessung abgenommen. Jeder Athlet wurde von einem Betreuer auf dem Fahrrad begleitet und Kreuzungen mit Helfern gesichert. Somit herrschten schon fast Rennbedingungen, zumal die Sportler unterwegs verschiedentlich von Passanten angefeuert wurden. Obwohl die Trams in Zürich nicht für Gentlemen-haftes Benehmen bekannt sind, liess sogar ein gütiger Tramfahrer beim Hirschengraben Christian den Vortritt zum Überqueren der Strasse. Ob auf der Polyterrasse die Velobegleiter oder Christian die höheren Laktatwerte auswiesen, bleibt offen.

Unser Schützling spulte seine Runden präzise wie eine Schweizer Uhr ab. Auf jeder Runde wurden die Zwischenzeiten für die jeweiligen Streckenabschnitte gemessen: flache Strecke, Bergstrecke und Downhill. Christian rannte die Streckenabschnittszeiten regelmässig und die grösste Zeitdifferenz zwischen der schnellsten und der langsamsten Runde war lediglich 5 Sekunden. Auf der Fläche lief er in einem Tempo von ungefähr 3:10 pro Kilometer, aufwärts mit einem Schnitt von ca. 3:30 und Downhill mit einer 2:55-er Pace.

Deshalb schliesst der Fanclubvorstand daraus, dass sich Christian mit der EM-Strecke angefreundet hat. Mit seinem Testergebnis war er jedenfalls zufrieden – er befindet sich auf Kurs für die Heim-EM.

Die Vorfreude auf diesen „once in a lifetime“-Anlass und die zahlreichen Fans am Strassenrand ist beim Fanclub und Christian bereits riesig! Für Gold- und Silberfans gibt es wie bereits angekündigt noch ein Überraschungsgeschenk, an welchem auch Cooly seinen Spass haben wird.

Überraschungsgeschenk für alle Silber & Gold ckr-Fans

Liebe Gold und Silber ckr-Fans

Bereits in 60 Tagen findet das sportliche Highlight des Jahres 2014 statt. Nein, nicht der Fussball-WM Final, sondern der EM-Marathon in Zürich mit Christian als Teilnehmer! Christian befindet sich bereits seit längerem in den EM-Vorbereitungen – zur Zeit in St. Moritz. Nach Verletzungspause anfangs Jahr laufen nun die Trainings wieder nach Plan!

Nach der WM in Moskau im letzten Jahr, ist die EM in Zürich bereits der zweite internationale Grossanlass für ckr und seinen Fanclub. Für die Heim-EM erwarten wir natürlich eine ausgelassene, rot/weisse Stimmung an der Strecke!

Der ckr-Fanclub (und natürlich vor allem Christian) würde sich über möglichst viele Fans am Strassenrand freuen. Also folgendes Datum sofort in die Agenda eintragen:
· Sonntag, 17. August
· Start: 09:00 Bürkliplatz, Zürich
· Strecke: Plan
Es werden für die Zuschauer des Marathons natürlich keine Tickets benötigt.

WICHTIG:
Falls Du im Sinn hast am 17. August als Fan an der Strecke zu stehen, schicke uns doch bitte bis spätestens 1. Juli eine kurze Email. Wir werden denjenigen ein kleines Überraschungsgeschenk schicken/überreichen, welches Ihr während des EM-Marathons gut gebrauchen könnt und woran nicht nur ckr, sondern sicher auch Cooly seine helle Freude haben wird!

Wer noch nicht Silber- oder Gold-Fan ist, kann sich hier anmelden.

Sportliche Grüsse,
ckr-Fanclub Vorstand

Schneller als die Post

Zuverlässig und schnell. Dies sind zwei Attribute, mit welchen man im Allgemeinen die Schweizerische Post, den Namensgeber und Hauptsponsor des Post-Cups in Verbindung bringt. Zuverlässig und schneller als notwendig hat Chrigel heute Nachmittag am Zürcher Silvesterlauf seine Expresssendung punktgenau abgeliefert.

In einem sehr spannenden Rennen, das unter der Jahreszeit entsprechenden kühlen aber trockenen und insgesamt als ideal zu bezeichnenden Bedingungen stattfand, ist ckr auf den 10. Rang Overall gelaufen. Die eindrückliche Leistung in nüchternen Zahlen ausgedrückt: 9 km, 27:06.5 min, 3 min/km. In der Post Cup Wertung finishte er hinter Bächtiger, Lehmann und Kyburz auf dem 4. Rang, verwaltete damit seinen Vorsprung aus den ersten vier Rennen souverän und lief seinen ersten Gesamtsieg im Post Cup ungefährdet nach Hause.

Der Fanblog – ausnahmsweise ebenfalls in der FedEx-Liga anstatt mit dem Tempo einer verirrten Brieftaube – schliesst sich den zahlreichen Gratulanten an und verneigt sich vor Chrigels konstanten Spitzenleistungen, die er im diesjährigen Post-Cup erbracht hat.

Wir hoffen, dass wir in Kürze noch etwas eingehender auf das Rennen in Zürich, die vergangene Saison und das erste Jahr unseres Fanclubs zurückblicken und wünschen unseren Lesern frohe Festtage.

Ausblick auf den Zürcher Silvesterlauf

Der Fanclub von Christian wurde am 25. November 2012 um ca. 2 Uhr in der Frühe in Unterwasser gegründet. Hätte sich nicht wenigstens eines der Gründungsmitglieder am darauf folgenden Tag an die Gründung erinnert, würde es uns jetzt gar nicht geben. Welch schreckliche Vorstellung! Nun, das einjährige Jubiläum des Fanclubs haben wir damit schon hinter uns und jetzt kriegt auch der Fanblog seinen ersten Jahresring eingeprägt. Vor einem Jahr meldeten wir uns mit der Vorschau zum Zürcher Silvesterlauf 2012 zum ersten Mal zu Wort, was wir der nicht vorhandenen Tradition folgend, die allerdings hiermit zu einer werden könnte, mangels originellerer Ideen einfach wiederholen werden.

Vor einem Jahr startete Chrigel am Silvesterlauf zu einem Rennen, das für ihn das einzige im Rahmen des Post Cups war und welches ganz im Zeichen des Duells zwischen Viktor Röthlin und Philipp Bandi stand. Letzterer feierte in Zürich seinen Abschied vom Leistungssport und beschenkte sich selber mit dem Sieg im Post Cup. Chrigel lief als 9. Overall und 3. der Post Cup-Wertung ein mehr als solides Rennen.

Die Vorzeichen sind nun völlig anders, weil Christian in diesem Jahr seinen Blick als Führender der Gesamtwertung nach Zürich richtet. Aus diesem Grund lohnt es sich, den Zwischenstand ein bisschen genauer unter die Lupe zu nehmen. Chrigel tritt in Zürich mit einem Total von 77 Punkten und einem Vorsprung von 16 Punkten auf Andreas Kempf an. Damit ist klar, dass ckr mit einem 4. Rang in der Post Cup-Wertung den Gesamtsieg unabhängig von den Resultaten seiner Konkurrenten gesichert hätte und wir das Rivella kalt stellen könnten.

Nach Punkten ist Andreas Kempf Chrigels erster Verfolger. Kempf beeindruckte jedoch im laufenden Cup mehr mit Konstanz als mit Spitzenresultaten und Christian sollte bei normalem Rennverlauf in der Lage sein, ihn zu bezwingen. In seiner aktuellen Form drängt sich eher Mario Bächtiger als Hauptkonkurrent um die Post Cup Krone in der Vordergrund. Er gewann die beiden Cupwertungen in Bulle und Basel und am letzten Wochenende setzte er sich gegen starke internationale Konkurrenz am Gossauer Weihnachtslauf gar in der Gesamtwertung durch. Weil Bächtiger auf die ersten Rennen verzichtete und deshalb erst 50 Punkte aufweist, reichte ckr dennoch bereits der 9. Rang zum Sieg in der Gesamtwertung. Anders als wir es von Fussballmannschaften gewohnt sind, die angesichts eines beruhigenden Vorsprungs gleich mehrere Gänge runterschalten und am Ende noch verlieren, wird sich Chrigel nicht auf solche taktische Spielchen einlassen und wie gewohnt das maximal Mögliche anstreben.

Nach mittlerweile definitiv ausgestandener Erkältung (welche im übrigen aus Gründen der Vernunft auch zur Absage seines Einsatzes am Samichlaus-Schwimmen geführt hat) und einigen sehr viel versprechenden Trainings ist das Szenario des Bestätigens des Vorjahresresultats dasjenige, was der Fanclub als möglich einstuft und mit welchem er sehr zufrieden wäre 🙂

Christian startet am Sonntag um 14:20 mit der Startnummer 1 zu seinem Rennen.

Go for the podium!