Zurück auf der Siegerstrasse

Am letzten Samstag fand der 32. Altstätter Städtlilauf statt, an dem Christian nach über einem Jahr Pause ins Wettkampfgeschehen zurückgekehrt ist. Soviel sei schon vorweggenommen: Chrigel hat auf eindrückliche Art gezeigt, wer am Städtlilauf auch nach nicht optimaler, sehr kurzer Vorbereitung der Platzhirsch ist. Herzliche Gratulation zum souveränen, ungefährdeten Sieg in Altstätten!

Der Städtlilauf war in diesem Jahr ausnahmsweise eine ziemlich verregnete Angelegenheit. Weil die Temperaturen nicht allzu tief waren und der Regen nicht so stark, wie die Prognosen befürchten liessen, waren die Bedingungen für die Läufer gut. Die Zuschauerkulisse in der Marktgasse und an anderen, üblicherweise gut besuchten Schlüsselstellen der Strecke, litt aber stark unter dem Hundewetter.

Als stärkste Konkurrenz für ckr waren die afrikanischen Stammgäste Nesero, Mohammednur und Abusha, sowie die Einheimischen Fabian Anrig, Armin Flückiger und Wundertüte Florian Suter (Goldsprint oder nicht Goldsprint?) einzuschätzen. Wie immer überliess Chrigel den Sprint um das Goldvreneli einem schnellen Jungspund. Dieses Jahr war der Empfänger des Goldschatzes wieder Florian Suter. Trotz des Sprintefforts beendete dieser das Rennen auf dem sehr beachtlichen 3. Rang.

Der Rest des Rennens war eindrücklich zu verfolgen und ist schnell erzählt. Ab der ersten grossen spulte Chrigi seine Runden in bemerkenswerter Konstanz ab, enteilte sämtlichen Konkurrenten und vergrösserte seinen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Fabian Anrig bis ins Ziel auf eine Minute. Christians Zeit bei seinem dritten Sieg in Altstätten ist 26:51 min. Für seinen Rekordlauf von 2012 benötigte ckr 26:17 min und im Jahr 2015 war seine Siegerzeit 26:42 min.

Der Vergleich der Zeiten von 2015 und 2017 liesse den Schluss zu, dass Chrigi in Berlin in der Lage sein müsste, in die Nähe seiner Marathon-PB von 2:13:57 h zu laufen. Die lange und intensive Phase mit alternativem Training im letzten Winter und diesen Frühling hat Chrigels Schnelligkeit auf kürzeren Strecken offensichtlich kaum verschlechtert. Ob und wie sich der kurze Aufbau für den Berlin-Marathon auf ckr’s Leistungsfähigkeit jenseits von 30 km auswirken wird, werden wir am 24. September erfahren.

(Fotos: René Michlig)

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