Kurzbericht über den Leistungstest auf der EM-Strecke

Die erste Hälfte des Jahres 2014 gehört bereits der Vergangenheit an und der Fanclub wird wieder etwas aktiver. Es geht in grossen Schritten in Richtung Leichtathletik-EM in Zürich.

Der Fanclub-Berichterstatter Fredi, der sich jeweils für die originellen Artikel verantwortlich zeichnete, verbrachte die letzten 3 Monate leider im Spital infolge eines Zeckenbisses und der Diagnose FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Der Zustand hat sich mittlerweile etwas gebessert und der Fanclubvorstand freut sich jeweils über die positiven Fortschrittmeldungen aus der Reha. Von dieser weniger erfreulichen Nachricht zu den sportlichen Leistungen unseres Schützlings.

Anfang Jahr wurde Christian von einer Verletzung zurückgebunden. Eine Vorstufe eines Ermüdungsbruches wurde diagnostiziert. Diese ist nun ausgeheilt und wir hoffen, dass die letzten sieben Wochen der bevorstehenden EM-Vorbereitung planmässig und verletzungsfrei verlaufen werden.

Am letzten Sonntag fand eine (Teil-)Streckenbesichtigung des EM-Marathons im Renntempo – oder gar etwas schneller – statt. Am Sonntagmorgen um 7.30 Uhr in der Früh fiel der Startschuss. Gestaffelt wurde jede Minute eine Läuferin / ein Läufer der selektionierten Frauen und Männer auf die Strecke geschickt. Für die Männer galt es 5 Testrunden zu absolvieren, für die Frauen deren 4. Der Start und das Ziel befanden sich am Bellevue. Die Strecke führte via Limmatquai den Hirschengraben hoch zur Polyterrasse und über ETH und Universität wieder zurück zum Bellevue. Jeweils auf der Polyterrasse oben, sowie unten am Bellevue wurde Blut für die Laktatmessung abgenommen. Jeder Athlet wurde von einem Betreuer auf dem Fahrrad begleitet und Kreuzungen mit Helfern gesichert. Somit herrschten schon fast Rennbedingungen, zumal die Sportler unterwegs verschiedentlich von Passanten angefeuert wurden. Obwohl die Trams in Zürich nicht für Gentlemen-haftes Benehmen bekannt sind, liess sogar ein gütiger Tramfahrer beim Hirschengraben Christian den Vortritt zum Überqueren der Strasse. Ob auf der Polyterrasse die Velobegleiter oder Christian die höheren Laktatwerte auswiesen, bleibt offen.

Unser Schützling spulte seine Runden präzise wie eine Schweizer Uhr ab. Auf jeder Runde wurden die Zwischenzeiten für die jeweiligen Streckenabschnitte gemessen: flache Strecke, Bergstrecke und Downhill. Christian rannte die Streckenabschnittszeiten regelmässig und die grösste Zeitdifferenz zwischen der schnellsten und der langsamsten Runde war lediglich 5 Sekunden. Auf der Fläche lief er in einem Tempo von ungefähr 3:10 pro Kilometer, aufwärts mit einem Schnitt von ca. 3:30 und Downhill mit einer 2:55-er Pace.

Deshalb schliesst der Fanclubvorstand daraus, dass sich Christian mit der EM-Strecke angefreundet hat. Mit seinem Testergebnis war er jedenfalls zufrieden – er befindet sich auf Kurs für die Heim-EM.

Die Vorfreude auf diesen „once in a lifetime“-Anlass und die zahlreichen Fans am Strassenrand ist beim Fanclub und Christian bereits riesig! Für Gold- und Silberfans gibt es wie bereits angekündigt noch ein Überraschungsgeschenk, an welchem auch Cooly seinen Spass haben wird.

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