Kreienbühlscher Steigerungslauf!

Der olympische Marathon ist schon wieder Geschichte, so wie es in Kürze auch die aktuellen Spiele in Rio sein werden.

Für ckr war der heutige Tag wohl der Höhepunkt in seiner zwar spät, aber umso fulminanter gestarteten Läuferkarriere. Im Sog von Tadesse Abraham, der bei ziemlich feuchten Bedingungen seiner europäischen Favoritenrolle voll gerecht wurde und sich als 7. Overall über ein olympisches Diplom freuen darf, finishte ckr als 76. in der Zeit von 2:21:13 h. In diesem Rennen wurde Chrigel seinem Ruf als langsam startendes Schweizer Uhrwerk wieder voll gerecht. Nach einem sehr verhaltenen Start – die ersten 5 km legte er in 16:47 als 147. von 155 Gestarteten zurück – setzte er zu einem beeindruckenden Steigerungslauf an. Er verbesserte sich während des Rennens sukzessive, passierte den Halbmarathon in 1:10:18 h, Chrigels schnellster 5 km-Abschnitt war von km 25-30,  nach 35 Kilometern fand er sich das erste mal unter den Top-100 des Wettkampf wieder und diesen Rang konnte er noch bis zur Schlussklassierung auf Platz 76 steigern.

Viel gesehen habe wir von Chrigel während des Rennens am TV leider nicht. Immerhin der Zieleinlauf war uns vergönnt und aus Chrigels Gesicht war zu lesen, dass er mit seinem Wettkampf und dem Erlebten sehr zufrieden ist.

Wir hoffen, in den nächsten Tagen weitere Infos direkt von ckr zu erhalten und gratulieren ihm vorerst herzlich zu vollbrachten Leistung. Sauber gemacht Chrigel! Nun geniess noch die letzten Stunden der Spiele in Rio!

 

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Die Schweizer Marathon-Helden ckr & Tade

 

Pre Race Report aus dem HB

Heute ist es nun endlich so weit und Chrigel startet in Rio zu seinem Olympiarennen über 42.2 km. In einer Stunde gehts los. Informationen aus erster Hand zufolge ist die Nacht vor dem Marathon gut verlaufen, heute Morgen hat es noch geregnet, das Wetter hat sich aber mittlerweile normalisiert. Dennoch beträgt die Außentemperatur bereits jetzt 22°C, es wird also in allen Belangen ein heißes Rennen. Dass Chrigel mit solchen Situationen umzugehen weiß, ist und seit der EM in Zürich bekannt, welche auf einer anspruchsvollen Strecke bei warmer Witterung stattgefunden hat.

Die Fanschar im Zürcher HB ist bereit und hat neben Chrigel natürlich auch das heiße Schweizer Eisen Tadesse Abraham im Fokus. Bald gehts los, wir melden uns wieder.

Noch einmal schlafen…

Nach langer Zeit der Vorbereitung auf sein Karriere-Highlight, den Marathon der olympischen Spiele in Rio, ist es morgen nun endlich so weit: um 9:30 Uhr Orts- und 14:30 Mitteleuropäischer Zeit wird das Rennen in Rio gestartet.

Chrigel wird in Rio von seiner Familie, seinem Trainer Rubén und einigen Freunden begleitet, die ihn an der Stecke unterstützen werden. Für die Daheimgebliebenen bietet sich die Möglichkeit, morgen beim public viewing im Imagine im HB Zürich ab 14 Uhr im Kreise des ckr-Fanclubs und des TV-Oerlikons Chrigel die Daumen zu drücken.

Auf euer Erscheinen freut sich der ckr-Fanclub!

Noch 7 Tage

Wir befinden uns bei Halbzeit der olympischen Spiele in Rio. Chrigel ist vor einer guten Woche nach Brasilien gereist, um der Eröffnungsfeier nicht nur beizuwohnen, sondern Teil von ihr zu sein.

Heute hat der Marathon der Frauen auf der gleichen Strecke stattgefunden, auf der in einer Woche auch die Männer laufen werden. Die Schweizer Fahne wurde in diesem Rennen von Maja Neuenschwander hoch gehalten. Sie klassierte sich in 2:34:27 h auf dem 29. Rang. Majas Klassierung bedeutete gegenüber den olympischen Spielen in London eine riesige Steigerung und die im Vergleich zu ihrer PB deutlich langsamere Zeit ist vor allem den äusseren Bedingungen (es war sehr sonnig und heiss) geschuldet.

Seit letztem Dienstag befindet sich Chrigel zur finalen Vorbereitung auf den am 21. August stattfindenen Olympia–Marathon abseits des grossen Olympia-Rummels in Ubatuba (https://goo.gl/maps/yFJcRgAymqN2), ca. 300 km entfernt von Rio de Janeiro. Am nächsten Mittwoch wird ckr für die letzte Phase des Taperings und zur Einstimmung auf den Wettkampf am Sonntag nach Rio ins olympische Dorf zurückkehren. Weil Chrigel dann wegen seines Einsatzes als Olympia-Athlet immer weiter „in den Tunnel“ eintauchen und den Fokus auf die sonntäglichen 42 km richten wird und sich zudem – wie in den Medien schon oft berichtet – die Transporte in Rio sehr schwierig und nervenaufreibend gestalten, wird er voraussichtlich keine anderen Wettkämpfe in Rio besuchen.

Schnappschüsse von der Eröffnungsfeier und Chrigels Trainingsaufenthalt in Ubatuba sind auf seiner Facebook-Seite zu finden: https://m.facebook.com/ckr.ch/

Eine Delegation des TV-Oerlikon/ckr-Fanclub trifft sich am nächsten Sonntag im imagine am HB Zürich zum public viewing: http://public-viewing-zurich.ch. Es hätt Platz solangs hätt🙂

Gold mit dem Team an der EM in Amsterdam!

Chrigel hat gestern an den Europameisterschaften in Amsterdam im Halbmarathon mit dem Schweizer Team die Goldmedaille in der Nationenwertung gewonnen! Neuer Europameister ist Teamleader Tadesse Abraham, der das Rennen in der sehr starken Zeit von 1:02:03 h gewonnen hat. Diese Leistung ist umso höher einzustufen, als die topographischen und meteorologischen Verhältnisse gestern nicht ganz einfach waren und weil auf Tade seit seinen nicht optimal verlaufenen Einsätzen an den letzten Grossereignissen einiger Erfolgsdruck lastete, den er mit seinem Auftritt in Amsterdam aber souverän bewältigte. Chrigel beendete das Rennen in 1:07:09 h als Vierter des CH-Teams auf dem 47. Gesamtrang. Mit seinem eigenen Rennen ist ckr nicht restlos zufrieden, aber auch bei ihm dominiert natürlich die Freude darüber, mit dem Team diesen Grosserfolg erreicht zu haben. In die Teamwertung eingeflossen sind die drei besten Zeiten des Teams von Tade, Adi Lehmann und Julien Lyon. Mehr als ein Trostpflaster ist, dass das Team auch mit der Zeit von Chrigel noch Bronze gewonnen hätte. Herzliche Gratulation an ckr und die Swiss Boys!

Ursprünglich hatte der ckr-Fanblog einen Vorbericht zum EM-Rennen geplant, welcher allerdings der EM-Party zum Opfer gefallen ist. Nachfolgend dennoch noch einige Auszüge aus dem vorgesehenen Text, einige Impressionen aus anstehen folgen noch

Gestern wurde anlässlich der Leichtathletik-Europameisterschaften in Amsterdam der Halbmarathon ausgetragen. Im Gegensatz zur EM vor zwei Jahren in Zürich wurfe nur auf der halben Marathondistanz gestartet, weil mit den Olympischen Spielen in Rio bereits in einem Monat das eigentliche Highlight des Jahres auf die Athleten wartet und sich damit mit einem Einsatz in Amsterdam eine gute Möglichkeit für einen letzten Formtest bietet.

Auch Chrigels Fokus liegt natürlich auf den Olympischen Spielen und seinem Einsatz im Marathon am 21. August und er nutzte die Chance, um im sechsköpfigen Schweizer Team, welches von Tadesse Abraham angeführt wurde, seinen Formstand zu überprüfen. Nach kleineren Verletzungssorgen im Mai diesen Jahres und dem darauf folgenden, beschwerdefreien Traingsaufenthalt im Engadin, erhoffte sich ckr, dass ihm dieses Rennen die notwendige Sicherheit für den Weg in Richtung Rio geben kann.

Bier-Tuusiger des TVO

Heute fand, zum dritten Mal in der Geschichte des TV Oerlikon, am Wochenende nach der Sola-Stafette der „Bier-1000er“ auf der Liguster-Rundbahn in Oerlikon statt. Bei diesem Event handelt es sich um eine Spezialdisziplin, bei der mehrere Eigenschaften der Partizipanten geprüft werden. Die getestete Kombination besteht daraus, eine nicht ganz unerhebliche Menge Bier während eines Laufs über 1000 m zu trinken. Konkret bedeutet dies, dass zu Beginn des Rennens ein Bier von 33 cl getrunken, danach zur ersten Runde gestartet und dann das Prozedere wiederholt wird, bis der Kilometer voll ist.

Auch Chrigel hat an diesem nicht tod- sondern eher bierernsten Wettkampf seins Vereins schon mitgemacht, ohne sich bisher grosse Meriten zu erwerben. Titelverteidiger des Bier-1000ers war in diesem Jahr ckr’s Coach Rubén Oliver, der nebst zahlreichen anderen Mitgliedern des TVO’s – das Starterfeld umfasste 9 LäuferInnen – wieder am Start stand. Weil die gestrige Schweizermeisterschaft über 10 km auf der Bahn in Uster dem Hagel zum Opfer fiel und Rubén deshalb einen wettkampffreien Tag einzog, war dieser am Samstag dafür umso frischer und motivierter am Start des Bier-1000ers und deshalb erneut in der Favoritenrolle. Nach der ersten der vier Runden befand sich ckr noch im vordersten Teil des Felds in Tuchfühlung mit der Spitze. Danach musste er allerdings in der Teildisziplin des Schnelltrinkens seine Meister erkennen, wurde als erklärter Genusstrinker im Feld durchgereicht und beendete das Rennen in einer Zeit von 10:05 min auf dem 7. Rang overall. Gewonnen wurde der Bier-1000er nicht von Rubén sondern vom Sieger von 2014, Hervé Sourisseau.

Im Anschluss an den harten Wettkampf liess die Athletengruppe den frühen Nachmittag bei Grilliertem in einem nahe gelegenen Pärckchen ausklingen. Das Wettkampfreglement des Bier-1000ers verbietet es, Fotos oder Videos des Laufs zu veröffentlichen, weshalb an dieser Stelle bloss ein Gruppenfoto vor Beginn gepostet wird.

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Teilnehmerfeld des TVO Bier-1000er

Sola 2016

Am letzten Samstag fand in und rund um Zürich die 43. Sola-Stafette statt. Dieses vom Hochschulsportverein ASVZ organisierte, jährlich stattfindende Laufhighlight liess sich Chrigel auch dieses Jahr nicht entgehen und er startete wieder im Team TV Oerlikon 1. Nach dem Sieg im vergangenen Jahr, den das Team des TVO über seine Sola-Dauerrivalen, die Brownschen Spaziergänger, erringen konnte, lautete die Devise: Titelverteidigung. Auch in diesem Jahr lag zu Beginn der Stafette das Team der Brownschen Spaziergänger in Front. Weil dies schon in den vergangenen Jahren öfters der Fall war und der TVO sich der Stärke und Ausgeglichenheit seines Teams bewusst war, dürfte der anfängliche Rückstand bei Chrigel&Co noch nicht zur Beunruhigung geführt haben. Schon früh im Rennen zeigte sich allerdings, dass in diesem Jahr nicht die Brownschen Spaziergänger, sondern das neue Team der running freaks der Hauptkonkurrent um den Tagessieg sein würde. Dieses Team wurde heuer von einer Schar sehr junger und ambitionierter Läufer ins Leben gerufen. Die running freaks übernahmen die Führung während des 3. Streckenabschnitts und gaben diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Der TV Oerlikon musste sich in diesem Jahr mit einem Rückstand von 6:06 min auf die running freaks und einem Vorsprung von 2:03 min auf die Brownschen Spaziergänger mit dem 2. Rang begnügen. (Das Team „TV Oerlikon 2“ belegte den fünften Rang, „TV Oerlikon 3“ den 29. Rang von 954 Teams!)

Nun aber noch zu ckr’s Rennen. Chrigel startete auf dem 7. Teilstück, dem letzten Streckenabschnitt am Vormittag, welcher über die Distanz von 4.43 km vom Hönggerberg zur Uni Irchel führte.Diesen „langen Sprint“ absolvierte ckr standesgemäss als Abschnittsschnellster in 13:51.4 min, was einer Pace von 3:08 min/km entspricht. Sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten betrug auf diesem kurzen Streckenabschnitt 1:39 min! Dadurch konnte Chrigel den Rückstand des TVO’s auf die running freaks zwar etwas verringern, die Hypothek erwies sich aber letzlich doch als zu hoch, bzw. Chrigels Streckenabschnitt als zu kurz🙂 Die Ausbeute an Sola-Rössli lässt sich für ckr dennoch sehen: je eines für den schnellsten Streckenabschnitt und für den 2. Gesamtrang.

Für seinen Start an der Sola unterbrach Chrigel den ersten Block seines Engadin-Höhentrainings. Während diesem war er sehr oft als (Schnee-)Gümmeler unterwegs. In knapp zwei Wochen kehrt ckr in sein Höhentrainings-Sommerdomizil zurück und wird sich dort auf den am 10. Juli stattfindenden EM-Halbmarathon in Amsterdam vorbereiten.

Barcelona – Amsterdam – Rio(?)

Das Fragezeichen dürfen wir im Titel mittlerweile in Klammern setzen🙂

Vor kurzem hat Christian den Halbmarathon in Barcelona im 10. Rang Overall als vierter Europäer gefinisht. Für die 21.1 km benötigte er 1:04:21 h, womit er seine Halbmarathon-PB aus dem Jahr 2012 um 1:34 min sowie die Limite für die diesjährige Halbmarathon-EM in Amsterdam deutlich unterboten hat. Beinahe noch wichtiger als die hervorragende Zeit ist, dass ckr die Schweizer Konkurrenz (Kempf, Berni) deutlich im Griff hatte, womit er seine zweite Position in der Schweizer Halbmarathon/Marathon-Hierarchie gefestigt hat. Im stark besetzten Rennen wies Chrigel auf den Sieger Vincent Kipruto einen Rückstand von nur knapp 1:30 min auf und musste sich lediglich drei Europäern geschlagen geben: dem Marathon-Europameister Meucci, dem mehrfachen österreichische Staatsmeister Valentin Pfeil sowie seinem Berlin-Gspänli Julian Flügel. Grossartig!

Mittlerweile gibts auch Informationen aus erster Hand von Chrigel: das Rennen sei supergut gelaufen und es resultierte die tolle neue PB, obwohl auf dem Kurs zum Teil starker Gegenwind herrschte. Zudem musste ckr während ca. 5 km eine Lücke zu Julian Flügel zulaufen, weswegen ihm möglicherweise etwas die Schnelligkeit im Endspurt fehlte, um eine noch bessere Rangierung zu erzielen.

Herzliche Gratulation vom Fanclub, der natürlich schon geahnt hat, dass auch dieses Mal alles gut kommt.

Start in die Olympiasaison

Am nächsten Sonntag startet Chrigel am Halbmarathon in Barcelona in die Olympiasaison 2016. Seit dem letzten Jahr scheinen an diesem Wettkampf die Sterne für die Schweiz gut zu stehen, hat doch Tadesse Abraham den Lauf durch die katalanische Hauptstadt 2015 in der aktuellen Schweizerrekordzeit von 1:00:42 gewonnen. Tade wird dieses Jahr in Barcelona nicht am Start sein. Wir hoffen aber, dass sich dessen Sprit auf ckr überträgt und dieser beflügelt über den spanischen Asphalt flitzen wird.

Die Voraussetzungen dazu sind gut. Chrigel hat in diesem Jahr sein Winterlager zum zweiten Mal nach 2015 in Kenias Läuferhochburg Iten aufgeschlagen. Dort hat er während vier Wochen unter idealen klimatischen Bedingungen mit einer grösseren Gruppe von Schweizer Athleten trainiert. Weil der Saisonhöhepunkt mit dem Olympia-Marathon in Rio erst im August folgt, lag der Fokus in Chrigels Trainings während dieses Camps darauf, etwas höhere Umfänge bei niedrigerer Intensität als 2015 zu absolvieren, als er sich in Kenia auf den London-Marathon vorbereitete. Das Trainingslager in Kenia hat ckr – abgesehen von zwei, drei kleineren Störungen des Verdauungstrakts, die den Westler typischerweise in Kenia heimsuchen – ohne gesundheitliche Probleme und verletzungsfrei absolviert und ist hoffentlich bereit, am Valentinstag in Barcelona mit einem in ckr-Manier wohldosierten Sturmlauf zur Limite von 1:05:45 h zu laufen, die notwendig ist, um sich den Startplatz für den Europameisterschafts-Halbmarathon vom 10. Juli in Amsterdam zu reservieren. Dazu muss er seine bereits 2012 in Berlin gelaufene PB um 10 s drücken, was aber auf Grund der stetigen Verbesserung von Chrigels Performance auf der Marathonstrecke in den letzten Jahren vom Fanclub als selbstverständlich, aber auch vom Athleten als nicht unrealistisch eingestuft wird.

Der Startschuss in Barcelona fällt am Sonntag um 8:45 Uhr. Chrigel, der Fanclub wünscht dir noch ein erholsames Kurztapering und viel Erfolg

Saisonabschluss am Zürcher Silvesterlauf

Nach seinem Sturmlauf zur neuen persönlichen Marathon-Bestzeit von 2:13:57 h in Berlin hat sich Chrigel erst einmal eine wohlverdiente  vier-wöchige Trainingspause gegönnt, während derer er natürlich nicht gänzlich untätig war, seinen gewohnten Trainingsumfang aber dennoch deutlich reduziert  und sich auch in Sportarten abseits des Laufens ausgetobt hat.

Am 31. Oktober fand das diesjährige ckr-Fantreffen wiederum im Restaurant Bauhof in Rüti statt. An dieser Stelle sei vor allem dem Team des Bauhofs für das köstliche Abendessen noch einmal gedankt. Es war ein tolles Treffen, welches ganz im Zeichen von Chrigel und seinem mit hoher Wahrscheinlichkeit stattfindenden Start am Olympia-Marathon in Rio stand. Einen etwas detaillierteren Bericht mit einigen Schnappschüssen der Feiergesellschaft ist der ckr-Blog der Leserschaft noch schuldig. Dieser wird hoffentlich in Kürze noch folgen…

Zuerst widmen wir uns dem aktuellen Geschehen. Am Samstag vor einer Woche startete ckr am „Course de l’Escalade“ in Genf. Chrigel wurde die Ehre zuteil, ins illustre Teilnehmerfeld des grössten Schweizer Volkslauf mit über 40’000 Teilnehmern eingeladen zu werden. Diesen Vorschusslorbeeren wurde er gerecht, indem er im Elitefeld des über 7.2 km und drei Runden führenden Rennens als zweitbester Schweizer in der Zeit von 22:14 min auf dem 31. Rang finishte. Auf Tagessieger Tadesse Abraham büsste Chrigel 1:13 min oder 10 s/km ein. Diese Leistung unseres Marathonspezialisten am Ende seiner Sasion in diesem international sehr stark besetzten Wettkampf können wir ein weiteres Mal bloss als „sackstark“ bezeichnen, zumal er auch die restlichen Schweizer-Cracks souverän im Griff hatte.

Nun folgt – alle Jahre wieder, in diesem allerdings leider nicht mehr unter der Flagge des Post-Cups – der Saisonabschluss am morgigen Zürcher Silvesterlauf. Durch die Zürcher Altstadtgassen jagt ckr morgen ebenfalls im Eliterennen, welches um 14:20 Uhr gestartet wird. Der Fanclub freut sich darauf, möglichst viele seiner Mitglieder an oder auf der Strecke anzutreffen.

Hopp Chrigel, noch einmal Vollgas!!

ckr-Fanclubtreffen 2015

Morgen, am Halloween-Abend, treffen sich die Gold- und Silbermember des ckr-Fanclubs zum alljährlichen, mittlerweile zum dritten Mal stattfindenden Fanclubtreffen. Ab 18 Uhr wird im Restaurant Bauhof in Rüti nicht um Süsses gebettelt, sondern wir lassen Chrigels grossartige sportliche Leistungen dieses Jahres noch einmal Revue passieren und danach unsere Gaumen von den Kochkünsten des Bauhof-Teams verwöhnen.

Der Fanclub-Vorstand freut sich schon jetzt darauf, gemeinsam mit unserem mittlerweile auch im grossen Kanton bekannten Lauf-Propheten und Berlin-Marathon-Helden ckr wieder eine stattliche Zahl von Fans im Oberland begrüssen zu dürfen.
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Rückflug auf Wolke sieben

Der ckr-Fanclub empfängt Chrigel nach seinem Sturmlauf am Berlin-Marathon am Flughafen Zürich

Der ckr-Fanclub empfängt Chrigel nach seinem Sturmlauf am Berlin-Marathon am Flughafen Zürich

Christian hat am vergangenen Sonntag am Berlin-Marathon seine persönliche Bestzeit von 2:15:35 h auf 2:13:57 verbessert und – was fast noch wichtiger ist – die Olympia-Limite von 2:14 h für die Spiele 2016 in Brasilien um 3 Sekunden unterboten. Gestern Abend ist er am Flughafen Zürich gelandet und wurde kurz nach 23 Uhr von einer stattlichen Delegation des Fanclubs gebührend empfangen. Nachfolgend präsentieren wir euch das exklusive Interview, welches Chrigel uns zu später Stunde gewährte.

Chrigel, wie sind die Beine am Tag 1 nach dem Marathon und wie weit bist du heute schon gelaufen?
Gelaufen nicht viel. Die grosse Delegation des TV Oerlikon und die erlesenen Mitglieder des Fanclubs haben das „Auslaufen“ nach dem Lauf durch „Austanzen“ ersetzt. Die Beine sind nun fast perfekt, aber der Kopf schmerzt noch etwas.

2:13:57, 3 Sekunden Reserve auf die Olympia-Limite… Selbst der eingefleischteste ckr-Fan begann seinen Glauben an ein Gelingen des Olympia-Traums zu verlieren, als du nach 35 km immer noch einen Rückstand von 34 s auf die Marschtabelle hattest und somit die verbleibenden 7 Kilometer in etwa 3:05 min/km – 5 s/km unter der ohnehin schon ambitiösen Zielpace – zurücklegen musstest. Hattest du es im Gefühl, dass es doch reichen würde oder bist du die letzten km „all in“ mit glücklichem Ende gelaufen?
Ich hatte erst beim Brandenburger Tor daran zu glauben begonnen. Ich wusste, dass es von dort aus mit einer 2:12:5x Zwischenzeit noch reichen könnte. So war es dann auch. Vorher habe ich beim Halbmarathon und bei den 5 km Abschnittszeiten zwar über den ungefähren Rückstand Bescheid gewusst, welcher auf bei 30 km noch 47 Sekunden betrug. Ich versuchte positiv zu bleiben. Das heisst nicht zu rechnen, sondern mich am guten Laufgefühl zu freuen und die Uhr zu ignorieren. Ab Kilometer 30 habe ich gar nicht mehr auf die Uhr geschaut und bin nur noch gesprintet. Da habe ich mich mit vielen positiven Emotionen der letzten Monate und dem Gedanken an eine mögliche tolle PB (persönliche Bestleistung) motiviert. In den Kurven (wo der Laufrhythmus gebrochen wird), habe ich jeweils kurz an Rio gedacht. Erst unter dem Brandenburger Tor ging dann der Blick wieder auf die Uhr und von dort auf den vor mir laufenden Deutschen Julian Flügel. Ich wusste euphorisiert, dass das Undenkbare nun tatsächlich möglich sein könnte. Wer hätte im April in London gedacht, dass mir die etwas schmerzliche Erfahrung des schwachen Schlussspurts (Endzeit 2:17:00 – statt 2:16:59) gestern helfen konnte unter 2:14:00 zu bleiben!

Die letzten 2 km (wahrscheinlich waren es mehr) bis du in der zweitschnellsten Abschnittszeit gelaufen. Nur der Sieger Eliud Kipchoge war schneller. Sicher auch ein gutes Gefühl, dass du in diesem Weltklasse-Feld einen deutlichen Fussabdruck hinterlassen konntest?
Ich dachte zuerst, das müsse ein Fehler sein. Statt einem „Fussabdruck“ hat sein Schuh wohl einen „Abdruck am Fuss“ hinterlassen. Aber ja, es tönt gar nicht schlecht zweitschnellster gewesen zu sein – jetzt fehlen mir zu Silber nur noch die restlichen 40 km in diesem Höllen-Tempo.

Gabs einen Marathon nach dem Marathon?
Ich bin ja jetzt bereits mitten im Marathon nach dem Marathon! Diesen absolvieren zu dürfen ist ein riesiges Vergnügen – da kommst Du nicht mal per Verlosung rein. Trotz Schweiss und Tränen kann man sich bei diesem ohne Blick auf die Uhr einfach treiben lassen. Ich kann Dir nicht mal sagen, wie viele Kilometer wir bereits zurückgelegt haben – ich hoffe, es ist noch weit!

In der Vergangenheit hast du nach deinen Marathons jeweils eine mehrwöchige Pause eingelegt. Wird das nach dem Berlin-Marathon wieder der Fall sein?
Ja genau. Jetzt geniesse ich vier Wochen ohne Laufen. Und je nach Lust und Laune beginne ich in ca. zwei Wochen mit lockeren Rennrad und/oder Bike Ausfahrten. Darauf freue ich mich schon jetzt!

Der Olympia-Marathon findet im August 2016 in Brasilien statt. Weißt du schon, wie die Planung auf diesen weiteren Meilenstein in deiner Läuferkarriere hin aussieht? Wahrscheinlich planst du – ähnlich wie vor der EM in Zürich – keinen Start an einem Frühlingsmarathon mehr?
Ehrlich gesagt: Ich habe keine Ahnung… Mein Planungshorizont hat an der Ziellinie in Berlin geendet. Nächstes Jahr findet im Juli erstmals eine Halbmarathon-EM (inkl. Team-Wertung) statt. Dafür müsste ich noch eine Limite unterbieten.
Ich bin ja auch noch nicht selektioniert für Rio: Es besteht die Möglichkeit, dass ich von anderen Schweizern aus dem Team „gedrängt“ werde. Ausserdem muss ich gemäss Selektionskonzept meine Leistung im Frühjahr noch bestätigen (NICHT notwendiger Weise mit einem Marathon). All dies könnte Einfluss auf meine Planung im 2016 haben.

Chrigel, vielen Dank für das Interview. Wir wünschen dir weiterhin gute Erholung. Geniesse die Glücksgefühle und wir freuen uns, dich gemeinsam mit den Gold- und Silber-Fans am ckr-Fanclubtreffen am 31. Oktober wiederzusehen.

2:13:57 – PB und Olympialimite geknackt!!

 

Chrigel hat am heutigen Berlin-Marathon bei idealen Bedingungen in 2:13:57 seine persönliche Bestzeit um gut 1:30 min verbessert und die Olympialimite von 2:14 h geknackt.

Nachdem er den Halbmarathon in 1:07:37 relativ verhalten angegangen ist und nach 30 km noch 47 s Rückstand auf den Olympia-Fahrplan aufwies, zündete er den Nachbrenner, lief die zweite Hälfte in 1:06:20 h, festigte seinen Ruf als Schweizer Qualitätsuhrwerk und finishte in der grandiosen Zeit!

Vom Fanclub schon einmal herzliche Gratulation Chrigel!

Chrigels Coach Rubén Oliver ist ebenfalls gestartet und hat soeben in der tollen Zeit von 2:29.35 gefinisht.

Hier ein paar Impressionen aus dem Zielbereich in Berlin:

Mehr folgt…

Noch vier Tage…

Der ckr-Fanblog erwacht aus seinem Dornröschenschlaf, der geschlagene 5 Monate gedauert hat. Wäre Chrigels Trainingsdisziplin gleich wie der Schreibfleiss des ckr-Bloggers, dann wäre jeder Gedanke an eine mögliche Teilnahme von ckr an den Olympischen Spielen 2016 in Brasilien sinnlos. Dem ist glücklicherweise nicht so und er hat sich im vergangenen Sommer während vieler Wochen in seinem Trainingsdomizil im Engadin auf den am Sonntag stattfindenden 42. Berlin-Marathon vorbereitet.

Stationen auf dem Weg zum Berlin-Marathon waren der Klöntalersee-Lauf am 26. Juni und als letzte Standortbestimmung und Formtest vor dem Marathon-Tapering der 30. Altstätter Städtlilauf. Den Klöntalerseelauf, der spontan Aufnahme in Chrigels Wettkampfplanung fand, gewann er souverän vor ckr-Fanclub-Vorstandsmitglied Adrian Marti (Link zur Rangliste). Die Rennveranstalter waren von ckr’s Erscheinen an ihrem familiären Anlass derart überrascht, dass noch längere Zeit unklar war, ob der Oberländer Tagessieger den Streckenrekord nun geknackt hatte oder nicht. Hat er leider nicht, was aber nur ein kleiner Fleck auf seiner sonst weissen Weste ist.

Unter leicht anderen, fordernderen Vorzeichen startete ckr an der Jubiläumsausgabe des Altstätter Städtlilaufs. Die Organisatoren hatten sich bemüht, zur 30. Austragung ihres Laufs ein kompetitives Feld an den Start zu bringen. Dies war ihnen mit einer guten Mischung aus nationalen Spitzenläufern, welche von starken Afrikanern gefordert wurden, gelungen. Wie insgeheim von den Veranstaltern erhofft, konnte Christian nach 2012 in einer Zeit von 26:41 min einen weiteren Städtlilauf-Sieg in sein Palmarés eintragen. Die erste, einen Kilometer kurze Runde, welche mit der Austragung einer Gold-Sprintwertung abgeschlossen wird, überliess er seinen Gegnern. Danach zeigte ckr aber, wer der Chef im Ring ist. Auch die sechs afrikanischen Starter, welche sich unter das Läuferfeld gemischt hatten, waren nicht in der Lage, dem von Chrigel ab der zweiten Runde angeschlagenen Tempodiktat zu folgen. ckr lief daher einen ungefährdeten Sieg mit einem Vorsprung von 41 Sekunden heraus. Neben dem Zweitplatzierten Hamd Mohammednur komplettierte erfreulicherweise mit Eric Rüttimann ein zweiter Schweizer das Podest.

Wie üblich war am Städtlilauf nach dem Lauf die Veranstaltung noch nicht abgeschlossen. In diesem Jahr fand als Premiere das traditionelle Nachtessen der Eliteläufer bei ckr-Fanclub Goldmember (und wahnsinnigem Ultra-Marathoni) Roger „Rats“ Coray in der Altstätter Anker-Bar statt. Rats verwöhnte seine Gäste, zu denen auch Chrigel gehörte, mit sehr leckerem (und kohlehydratreichen) Speisen. Damit Chrigel zwei Wochen nach dem Städtlilauf in Bestform in Berlin an der Startlinie stehen wird, war es notwendig, dass er unter Rats strengem Auge in Städtlilauf-unüblicher Manier zwar einen 0.0‰-Abend verbrachte, der aber trotzdem noch länger dauerte…

Seit dem Städtlilauf befindet sich Chrigel in der Taperingphase. Gestern ist er ein letztes Mal zwei Läufe von jeweils 3 km in Marathon-Pace gelaufen. Dabei erreichte er in beiden Runden bei hervorragenden Pulswerten eine Kilometerpace von 3:10 min/km, was hochgerechnet die Marathon-Endzeit von 2:13:37 h ergibt. Mit dieser würde sich der Fanclub natürlich hochzufrieden zeigen🙂 Deine Marathon-PB von 2:15:35 sowie die Olympialimite von 2:14 h sind fällig! Gooooooooo Chrigel!!!

Der Berlin-Marathon wird am Sonntag ab 8:45 auf ARD und rbb übertragen.

Livetracker am Veranstaltungstag auf http://www.bmw-berlin-marathon.com oder es kann das Marathon App des BMW Berlin Marathons heruntergeladen werden.

Ergebnisse auf: http://www.bmw-berlin-marathon.com/zahlen-und-fakten/ergebnisarchiv.html

Wettkampflastige Trainingspause

Nach seinem gelungenen Auftritt am London-Marathon verabschiedete sich Christian in seine wohlverdiente, 4-wöchige Trainingspause, welche mit seinem Einsatz am Wohlener-Waffenlauf am vergangenen Samstag ihr Ende fand. Selbstverständlich frönte ckr während dieser Zeit nicht dem süssen Nichtstun bzw. -laufen , sondern bestritt während dieser vier Wochen drei Wettkämpfe unterschiedlicher Art. Nun aber alles der Reihe nach…

Am 9. Mai fand in und rund um Zürich die diesjährige SOLA-Stafette statt. Chrigel startete wieder im Team des TV-Oerlikon, welches unter der Leitung von Rubén Oliver, seines persönlichen und gleichzeitig auch Trainers des TV-Oerlikons, auch in diesem Jahr wieder den Kampf gegen die Brownschen Spaziergänger aufzunehmen bereit war. Christian startete auf dem 8. Teilstück, welches mit dem Neustart am Nachmittag von der Uni Irchel zum Sportzentrum Fluntern führt. Diese Etappe, welche eine Länge von nur gut 6 km hat und zudem auf den ersten 2 km stark ansteigt, entspricht eigentlich gar nicht den Präferenzen von Flachland-Marathonläufer Chrigel. Demzufolge war ckr nach den Bergsprint auch schon ziemlich am Anschlag, was ihn aber nicht daran hinderte, seine Etappe mit einem komfortablen Vorsprung von 90 Sekunden zu gewinnen. Letztendlich gewann das Team des TV-Oerlikon die Stafette in der Gesamtzeit von 6:59:36 h, knapp 7 Minuten vor den Vorjahressiegern, den Brownschen Spaziergängern. Besonders bemerkenswert ist Teamcaptain Rubéns Zeitprognose von 7:00 Stunden, welche so treffsicher war, wie man es sonst nur von Roger Kaufmann gewohnt ist.

Am letzten Freitag fand ein Wettkampf der besonderen Art statt. Der TV-Oerlikon richtete seinen alljährlichen Bier-Tuusiger aus. Dabei gilt es, 1000 m auf der 250 m langen Liguster-Bahn in Oerlikon zu laufen. Als zusätzliche Anforderung muss vor Beginn jeder der vier Runden ein Bier getrunken werden. Der in vielerlei Hinsicht anforderungsreiche Lauf wurde vom auch auf den Unterdistanzen immer noch blitzschnellen und offensichtlich auch ziemlich trinkfesten Rubén Oliver gewonnen. Für Chrigel müsste wohl eher ein Marathonlauf kombiniert mit Biertrinken angeboten werden, er finishte mit einem Rückstand von ca. 4 Minuten auf Rubén  in der Zeit von 8:08 min auf dem 5. Rang.

Für Christian blieb nach den Bier-1000er nicht viel Zeit, seine Beine hoch zu lagern. Schon am Samstag plante er, gemeinsam mit seiner Familie und weiteren Freunden, an der Waffenlauf-Sprintmeisterschaft zu starten, die innerhalb des Wohlener Pfingstlaufes veranstaltet wird. Verständlicherweise startete ckr an diesem Event als Favorit. Dieser Rolle wurde er vollends gerecht, indem er das Rennen über 10 km in der neuen Rekordzeit von 34:54 min gewann. Über den 2. Rang durfte sich Adrian Marti, Waffenlauf-Neuling und Mitglied des Vorstands des ckr- Fanclubs, freuen. Er war mit dem Respektabstand von knapp 2 Minuten der erste Verfolger von Tagessieger Kreienbühl.

Wie erwähnt schliesst Christian mit seinem Einsatz in Wohlen seine Trainingspause ab, die er für die Teilnahme an den erwähnten, mehr oder weniger seriösen Wettkämpfen nutzte. Ab sofort wird sein Fokus wieder auf dem zielgerichteten Training für den am 27. September stattfindenden Berlin-Marathon liegen. Den Grossteil der Vorbereitung für diesen Herbst-Marathon wird Christian gleich wie in den vergangenen Jahren wieder im Höhentrainingslager in St. Moritz absolvieren.

2:17:00

Am letzten Sonntag startete Christian am London Marathon, auf den er sich in den letzten Wochen und Monaten in 2 Trainingslagern in Kenia und Mallorca, sowie unzähligen Trainingskilometern in der Schweiz vorbereitet hat. Ihm wurde die Ehre zuteil, in das Elitefeld dieses Rennens aufgenommen zu werden, dessen Startliste sich wie das Who’s Who des Marathonlaufs liest. Ausser dem aktuellen Weltrekordhalter Dennis Kimetto und dessen Vorgänger, Wilson Kipsang, standen noch zahlreiche weitere, zumeist aus Kenia stammende Weltklasseathleten am Start. Gewonnen wurde das Rennen von Eliud Kipchoge, dem mehrmaligen Medaillengewinner an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen, in der Weltklassezeit von 2:04:42 h. Das Rennen der Frauen wurde in der für die Qualität des Starterfeldes mässigen Zeit von 2:23:22 h von Tigist Tufa aus Äthiopien gewonnen.

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ckr am London-Marathon

Im Vorfeld des London-Marathons beschrieb Christian seine Zielsetzung, in die Nähe von seiner 2012 in Berlin gelaufenen Bestzeit von 2:15:35 h zu laufen. Obwohl ihn wenige Wochen vor dem Marathon eine hartnäckige Erkältung zu einer einwöchigen Auszeit zwang, erachtete er dieses Ziel aufgrund seiner Trainingswerte als realistisch. Wie wir es von ckr mittlerweile gewohnt sind, hat er seinen Plänen ein weiteres Mal Taten folgen lassen. Er finishte das Rennen in 2:17:00 h  auf dem 19. Rang. Der Rückstand von 1:25 min auf seine Bestzeit ist einerseits für Marathonverhältnisse nicht besonders gross und lässt sich zudem durch die etwas wellige und eckige Streckenführung erklären. Möglicherweise wäre sogar noch eine etwas schnellere Zeit drin gelegen, da Christian die ersten zehn, teilweise abfallenden Kilometer in einer etwas zu schnellen Pace gelaufen ist. Nichtsdestotrotz handelt es sich ein weiteres Mal um eine tolle Leistung, vor allem wenn man berücksichtigt, dass Chrigel nur bis zum Halbmarathon in Begleitung von anderen Läufern unterwegs war und den Rest der Strecke alleine gegen den Wind und den inneren Schweinehund bewältigen musste. Leider war ckr während seines gesamten Rennens nicht in der TV-Übertragung zu sehen, welche sich ausschliesslich auf die Bilder der Spitzengruppen des Männer- und Frauen-Rennens beschränkte.  Zum Glück hat sich Christian bei der Startaufstellung strategisch geschickt direkt hinter dem aktuellen Weltrekordhalter platziert, so dass man ihn immerhin zu diesem Zeitpunkt in der Fernsehübertragung sehen und ihm die Daumen drücken konnte.

Normalerweise gönnt sich Chrigel nach seinen Marathoneinsätzen eine mehrwöchige Pause. Dieses Mal muss er diese am 9. Mai für die Teilnahme an der SOLA-Stafette im Team des TV-Oerlikon unterbrechen, welches versuchen wird, den Brownschen Spaziergängern, die im letzten Jahr siegreich waren, das grosse SOLA-Ross wieder zu entreissen. Der Verfasser dieses Textes ist als ehemaliges Mitglied der Brownschen Spaziergänger etwas hin und hergerissen, welchem Team er für die SOLA die Daumen drücken soll, über eine Streckenabschnitts-Bestzeit von ckr freut er sich aber alle Mal. Am 23. Mai startet Christian am Waffenlauf des Wohlener Pfingstlaufes, den er im Jahr 2013 gewinnen konnte. Mit diesem Lauf wird ckr seine Pause beenden und wieder in den Trainingsalltag einsteigen. Ob er am 13. Juni noch an der 10’000 m Schweizer Meisterschaft starten wird, hat er noch nicht definiert, als Möglichkeit für ein schnelles Training und eine Standortbestimmung steht ihm dieser Anlass aber offen. Im Sommer wird Christian wie in den vergangenen Jahren wieder ein Trainingslager im Engadin verbringen, seine Herbstsaison mit dem Altstätter Städtlilauf eröffnen und am Berlin-Marathon am 27. September hoffentlich seine Höchstform erreichen und die Saison 2015 mit einer neuen Marathon-PB krönen.

Sieg am GP Dübendorf

Der Halbmarathon in Berlin, den Christian als letzte Standortbestimmung für sein Hauptziel des Frühjahrs, den Marathon in London, nutzen wollte, ist vor zwei Wochen bekanntlich einer starken Erkältung zum Opfer gefallen, die ckr aber glücklicherweise gut überstanden und verdaut hat, so dass er mittlerweile wieder die gewohnten Umfänge trainiert und voll im Fahrplan für den Marathon ist.

Obwohl Chrigel mittlerweile sich und seinen Körper sehr gut kennt und seine läuferische Leistungsfähigkeit damit gut einschätzen kann, wollte er sich vor dem London Marathon noch einmal einem Belastungstest unterziehen. Dafür hat er sich den zum Züri-Laufcup gehörenden GP Dübendorf, der gestern stattfand, ausgesucht. Mit seinem Start in Dübendorf hat Christian sein Comeback im Züri-Laufcup gegeben, das – falls die Recherchen des Fanclubs stimmen – seit dem Rüti-Lauf 2011 auf sich warten liess.

Die Geschichte des Rennens ist rasch erzählt: erwartungsgemäss hielt sich Christian von Beginn an in einer kleinen Spitzengruppe auf, aus welcher er sich nach wenigen Kilometern absetzte und das Rennen mit einem soliden Vorsprung von über einer Minute gewann. Die Distanz von 10 km bewältigte er in einer Zeit von 31 Minuten und einem Kilometer-Schnitt von 3:06 min/km. Diese in einem einsamen Rennen erzielte Zeit, die ckr unter leicht windigen Verhältnissen auf dem vor allem auf Naturwegen stattfindenden Parcours erreichte, kann als gelungene Hauptprobe für den Marathon gewertet werden.

Zu diesem tollen Resultat und der erfolgreichen Rückkehr in den Züri-Laufcup gratuliert der Fanclub Chrigel ganz herzlich. Das Rennen in Dübendorf hat er offenbar sehr gut verdaut, da er heute Sonntag einen zügigen, die von intensiven Trainings dominierte Marathonvorbereitung abschliessenden Long-Run absolvierte und nun in die zweiwöchige Tapering-Phase übergeht. Für diese wünschen wir ihm gute Erholung und hoffen, dass er punktgenau zum 26. April seine Höchstform erreichen wird.

Schweizermeister!

Am gestrigen Cross International de Lausanne ist Chrigel zum ersten mal seit den Halbmarathon-Schweizermeisterschaften 2013 in Uster zu einem weiteren Titel gelaufen. Im Langcross über 10 Runden und die Distanz von 10 km reüssierte er in einer Zeit von 30:23.6 min, was eine beachtliche Kilometerpace von 3:02 min/km ergibt. Die weiteren Podestplätze sicherten sich Tolossa Chengere, unter anderem mehrmaliger Sieger des Altstätter Städtlilaufs, sowie ein weiterer Crack des erfolgreichen Marathon-Teams der Europameisterschaften in Zürich 2014, Adrian Lehmann.

Nach dem Höhentrainingslager in Kenia war dieser Crosslauf der erste Wettkampfeinsatz von ckr seit dem Zürcher Silvesterlauf. Dabei ging es ihm vor allem darum, den in Kenia erzielten Formstand zu testen. Im Rennen hat Chrigel die ersten drei Runden abgewartet, das Terrain gecheckt, welches ausser in den Kurven und abseits der Ideallinie gut zu laufen war und tief in sich hinein gehorcht, um zu erfahren, wie seine Beine an diesem Tag bereit waren, ihre Arbeit zu verrichten. Die Antwort fiel offenbar so positiv aus, dass ckr sich nach ca. 5 km dazu entschloss, die Spitze zu übernehmen, diese bis ins Ziel nicht mehr abgab und den Sieg mit einem Vorsprung von 6.4 s auf Tolossa Chengere erzielen konnte.

Den Formtest in Lausanne kann der frisch gebackener Schweizermeister jedenfalls als vollen Erfolg in sein Palmarés aufnehmen. Wir wünschen ihm ein weiteres erlebnis- und erfolgreiches Trainingslager in Mallorca und sehen zuversichtlich und gespannt dem nächsten Wettkampfeinsatz am Berlin-Halbmarathon und dem Hauptziel des Frühjahrs, dem London-Marathon am 26. April entgegen.

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Trainingslager in Kenia – Teil 2 und weitere Saisonplanung

Die letzten 4 Wochen verbrachte Christian im Trainingslager in Iten, Kenia. In der dortigen Höhenlage feilte er während zahlreicher Dauerläufe im hügeligen Gelände vor allem an der Grundlagen-Ausdauer. Weil in der luftigen Höhe im coupierten Terrain schon Trainings im Dauerlauftempo sehr fordernd sind, hat Chrigel in Kenia auf schnelle Tempo-Bolzereien vornehmlich verzichtet. Dieser Trainingsart wird er sich vermehrt wieder während seines Aufenthalts hier in der Schweiz und dem darauffolgenden, 2-wöchigen Trainingslager in Mallorca widmen, in welches er mit weiteren Mitgliedern des TV-Oerlikon reisen wird. Die Zeit in Kenia hat Chrigel sehr genossen und sich einerseits vom Trainingsfleiss der lokalen und internationalen Cracks sowie deren uns Europäern fremden Fähigkeit zur gepflegten Ruhe inspirieren lassen.

Während des Aufenthalts in Mallorca plant Christian, sich die notwendige Tempo-Härte zu holen, um seine 2012 in Berlin gelaufene Halbmarathon-PB von 1:05:55 h an gleicher Stätte verbessern zu können. Berlin ist bekannt als schnelles Pflaster, wo es Chrigel auf einer topfebenen Strecke im hochkarätigen Teilnehmerfeld hoffentlich möglich sein wird, seine Bestmarke zu drücken. Der Berlin-Halbmarathon ist als letzter Wettkampfeinsatz vor dem London-Marathon ein wichtiger Mosaikstein in ckr‘s Saisonplanung, aus dessen Abschneiden er wichtige Rückschlüsse auf seine Leistungsfähigkeit im kommenden Marathon an der Themse ziehen kann. Wir wünschen ihm zu diesem Projekt schon jetzt gutes Gelingen.

Am nächsten Wochenende läuft Christian im Rahmen der Schweizer Cross-Meisterschaften 2015 in Lausanne den CISM-Cross. Auf diesen Crosslauf, den er letztmals 2013 bestritten hat, freut der sich sehr und ist gespannt, wie seine Leistungsfähigkeit über die Strecke von 10 km nach dem Höhentrainingslager ist.

Nachfolgend einige Impressionen aus ckr’s Sightseeing-Dauerlauf von Iten zur Moiben Road während des Trainingslagers in Kenia (Quelle: facebook-Präsenz ckr):

Trainingslager in Kenia

In den vergangenen Jahren weilte Christian des Öfteren in Trainingslagern, ohne dass der Fanclub-Blog darüber berichtet hätte. Auch in diesem Jahr wird Chrigel einen wesentlichen Anteil seiner Vorbereitung auf den Frühjahrsmarathon in London in Trainingslagern verbringen. Ein Novum bildet dabei der Aufenthalt, in dem er sich momentan befindet, da er diesen erstmals, der Weltelite im Laufsport folgend, in für ihn neuen Laufgefilden in Kenia absolviert. Dazu hat er sich einer Gruppe weiterer Schweizer Spitzenläufern angeschlossen und sich am vergangenen Samstag auf den Weg nach Iten in Kenia aufgemacht. Der Weg führte sie dabei von Zürich nach Nairobi und von dort weiter nach Eldoret. Die letzte Etappe von Eldoret nach Iten haben die Läufer im Taxi bestritten. Bei Iten handelt es sich nach Chrigels Einschätzung um ein Dorf, das gemäss Wikipedia ca. 40’000 Einwohner beherbergt und welches sich auf 2400 m über Meer befindet.

Berühmt ist Iten vor allem für die St. Patrick‘s Highschool welche über die vergangenen 30 Jahre eine Vielzahl an Weltklasseläufern hervorgebracht hat. Als bekannteste Schüler sind dabei Wilson Boit Kipketer, Weltmeister und Olympiamedaillengewinner, sowie der aktuelle 800 m Weltrekordhalter und Olympiasieger David Rudisha zu nennen. Der Coach dieser Weltklasseathleten, der aus Irland stammende Pater Colm O‘Connell, kam 1976 nach Iten, um dort für drei Monate zu bleiben. Seither lebt er in Iten… Pater O‘Connell wird auch dafür verantwortlich gemacht, dass sich seit Beginn der 1990er-Jahre eine Vielzahl weiblicher Spitzenathletinnen in Iten niedergelassen hat. Dazu zählen beispielsweise Edna, Florence und Lornah Kiplagat (Verwandschaftsgrad nicht bekannt), sowie Linet Masai und Mary Keitany. Letztere gewann 2006 das alljährlich an Weihnachten stattfindende und ausschliesslich von Frauen ausgetragene Rennen Shoe4Africa 5 km und initiierte damit ihre Karriere an der Weltspitze des Laufsports.

In dieser Wiege des Laufsports tanken Christian, die anderen Schweizer Spitzenläufer und zahlreiche Deutsche Athleten Motivation und erarbeiten sich in den kommenden Wochen die Basis für den Aufbau auf den Frühlingsmarathon. Die Höhenlage des gewählten Trainingsgeländes erfordert eine Phase der Akklimatisierung, in welcher sich Chrigel nun befindet. Dies bedeutet, dass die Trainings aktuell noch ziemlich hart sind und bei etwas erhöhter Herzfrequenz stattfinden, wie er sich das von den Trainingslagern in St. Moritz gewöhnt ist. Abgesehen von der Höhenlage ist der Engadiner Nobelkurort nicht mit Iten vergleichbar. Anstatt über das gut ausgebaute Netz von Wanderwegen laufen die Athleten in Kenia über Pfade, die auf Grund des über längere Zeit ausgebliebenen Regens sehr staubig sind und zudem von zahlreichen, spitzigen Steinen durchsetzt sind, was zusätzliche Aufmerksamkeit in den Trainings erfordert.

Sehr speziell ist vor allem für Läufer des Kalibers von ckr, dass kenianische Kinder in der Lage sind, deren Trainingspace für einige Kilometer anzunehmen und locker mitzutraben. Diese erfrischende Lockerheit gepaart mit grossem Lauftalent führt einem deutlich vor Augen, weshalb die Weltspitze im Langstreckenlauf beinahe geschlossen aus Afrika stammt.

Chrigel logiert in einem Hotel, welches sich direkt am Rande des Rift Valley befindet und geniesst in trainingsfreien Momenten die Ruhe fernab menschlicher Alltagshektik und den Ausblick in die Weite des Landes. Das Hotel und die kulinarische Versorgungslage sind makellos und orientieren sich an westlichem Standard.

Wir wünschen ckr und den weiteren Mitgliedern seiner Trainingsgruppe ein erfolg- und erlebnisreiches, sowie verletzungsfreies Trainingslager. Der Fanblog meldet sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder mit Details aus Chrigels Trainingsalltag.

Nachfolgend einige Impressionen aus Iten: